Druckschrift 
1 (1805)
Entstehung
Seite
496
Einzelbild herunterladen
 

496 Europa.

l) Arakauer, WoRrakan, (Craeovia, CaroJanum), att betRudawa-.Vl. in die Weichsel, (U. 37", 3 o<; 8. 50", io'),Hauprsi. von Neu-Galizien, ehenial. Hanvtst. vom ganzen Ko-nigr. Polen, besteht aus 4 besonder» Thcilen: i) Rrakau, imcugern Verstände, mit Walle, (Mauern) und Graben umgeben,s) ZLasimirn, 3) Scradom, 4) Rlepavü, (Clepanlia), I. 1795 24,000 E., darunter viele Juden, welche einen eignen ThcikSer Stadt bewohnen; ist Sitz eines karh. Bischofs, (mildemTitel: Herzog von Severrrn), hat eine kath. Uaioccsität miteiner beträchtlichen Bibliothek, ein Piaristcnkollegium, 72 Kir-chen, darunter die Donü'ircbe, (innerhalb des weitläuftigenSchlosses, welches eine Art von Citadelle formirt), ein altessehenswürdiges Gebäude, die reichste Kirche in Galizien, (mitdem Grabmahle des großen GobieabH), mehrere Rlöstec, ZU*pellen. Von Handwerkern und Künstlern zahlte man im Jahr1794. 826 Meister und 524 Ges., 19 Goldschmiede, 27 Uhrma-cher mir 6 Ges., 14. Buchbinder mit 6 Ges. Rrak'au, (ein Sta-pelplatz von ungrischen, galizischcn und schlesischen Äaaren)treibt beträchtlichen Handel mit ungrischen und schlesischen Wan-ren. Im I. 1794. waren hier an 170 Kaufleure, von denenaber nur 4 Handelshäuser vorzügliche (meistens Kommisstons-)Geschäfte machten.

Llarakomva, oder bNozila, eine reiche und feste Cisterzien«ser-Abtey an der Weichsel, mit 146 Rauchfangcn, hat ein kath.Gymnasium, welches vormals von der gesamnitcn polnischenCisterzienser Kongregation unterhalten wurde. Rr^essowicr,(kl.), neuerlich bekannt wegen eines Eesundbades; Schwefel.Guellen.

2) Sloinnirer oder (vlknscher Lrei>, wo das StädtchenSlomniki, von 150 H., am Flusse Szreniawa. <vlku5r (Ol-kusch), berühmtes Bergstadtchcn, mir Bleybergwerken, 350E., am Dache Baba.

3) Ronskier Rrei«, wo Lonskie, Städtchen von 200 H.Rietce, Städtchen mit einer kath. Kathcüralkirche, Sitz einesBischofs, Nonncnkl. der grauen Nonnen für 100 Kranke, einemSeminar; hat einige Handlung. Kupferbergwerk.

4) Sropnicer (spr. stopnizer) 'Lcei!,. wo Sropnica, 8r.Die Skävrchen: GkalmirL (spr. Ekalmiersch), am Nidecafi.(spr. Nideza), von vielen Wollenwebcrn bewohnt, die weißesund braunes Tuch zu Sukma,^ (Bauerkleidung) verfertigen;Pmc;ow, am Flusie N.do.

5) Dpacomer Rrei», mit der 8t. Vpacow, einem der be-sten Orte hiesiger Gegend, mit einer ansehnlichen Stiftskirche,4?o H. __ Sanvomik), Sgdomier; (Sandomirs, oder Een-

domir>

! wfir)

Hi»

i d!«l«! x«!«

t

1160 1

1«!

I Hi!>

?

] «!>l; tco

] Pi!

| l»(

!

-! gilt!; JMl1

ui!

Lk»

34

f i«laf'i

*61.

1 >

61 »,

i:

%

>lx

flu

I«,

6^11

&»0i