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Europa. Teutschland.
und fast 5000 E., hat ein Waisenhaus nebst einer Freyschule,Tuch - und Lcinwandf., wichtige Leinwandhandlung. Triebet,bl. Hier ist auch das Cisterzieuser-Mannsstift Vfenjell, unddas Io!) -Grdensamc Schenkendorf. — r) Im liibbett«scheu Kreise: Lübben, (Lubuna), St., an der Spree, Sitz derOberaiucs-Regierung, des Landgerichts, der Landtage, hat 450H>, zooc> E. Die Joh.-Ordensherrschaft Fricdland. — ä)Im kaiauischcn Kreise: Ralau, St.; die Herrsch. Lübbenau»wo die Haupcst. Lübbenau, mit 300 H., 3200 E., hat starkenGartenbau, 60 Brannrweinbrennereien. — e) Im spremder«gischen Kreise: Gpremberg, (Spreiuberga), 8t., an derSpree.
Anmerk. Nebst den hier abgehandelten LNarkgrafsch. Aber:
U. Nieder-Lausitz, gehören zum kursächsischen Staate: 1) imobersächs. Rreise, die oben S. 211. fgg. genannten kursachs.Lande; 2) im fränkischen Rr. ein Antheil von der gef. Grafsch.Hcnnebera. 2 l!le diese Lande haben mit Inbegriff der Gebiete,worin der "Kurf, von Sachsen blos die Landeshoheit hat, einenFlächen - Inhalt von 726 Q. M., im I. 1802 mit 1,997,108Konsumenten; — bei dem Militär, mit Familien, 50,997 Kon-sum. — in 265 Städten, 6296 Flecken u. Dörfern.
Finanzwesen: Im J. 1801 betrug die Staats-Einnahme7 Mill. 642,000 Rthlr. Die Staats-Schulden, welche imI. 1765 in drei) Haupt-Rubriken auf 48 Mill. Rthlr. sich be-liefen, lvareir im I. 1798 bis unter 19 Mill. Thal, gemindert.
Militär. Im I. 1802 bestand die kursächsische Armeeans 84,090 Mann, mit Inbegriff von 94g Nicht-Combattanten,auch mit Inbegriff der Schweizer-Garde von 120 M., unddes Radcrren-Corps ;u Dresden von 163 Personen. DieRavalleric (nebst Husaren, 9 Regim. oder 40 Cftadrons), —9982 M., mit 9018 Pferden; die gesammte Feld-Infanterie,21,960 M.; ArtUlerie, 2040; Ingenieurs 51; Pontonieurö57 M. 1 .1804 — Sa. 31,613 M., davon 6033 beritten.
V. Folgende unmittelbare Reichsgrafschaften/ und
Rerchöherrschaften.
1) Herrsch, ^feocr, an der Nordsee, zwischen Ostfrieslandu. Oleenburg, (— 5? 0 . M., 14,530 E.), seit dem Absterbmdes letzten F. v. Anhalt-Zerbst, I. 1793, russ.-kaiserlich; st-doch sind die Einkünfte der Wittwe des gedachten Fürsten v. An-