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Europa. TeutftHland.
Flächeninhalt: Nach Maäßgabe der im Haupt-De-put.-Rezesse verfügten Trennungen von diesem Kreise, (s. öftc.Kreis, S. 9^ — 94.), gr6 Q-M., (8ioQ.M.). Vonden bei diesem Kreise nun verbliebenen Bestandtheilen ist dergrößte Theil pfalz-bayerisch, das übrige ist kurcrzkanzle-risch, fürstl. lobkowirzisch, und grast, orlenburgisch.
T h e i ! e:
i) Das Herzogthum (Kurfürstenthum)' Bayern,
(DucatLis Bavariae),
514 Q. M., 890,000 Einwohner.
Oranzen: Herzogth. Salzburg, Fürstenth. Berch-tesgaden, schwäbische und fränkische Kreislande. Unterschieddes herzogth. Bayern und der im I. 1804 organisirtenBayerischen Provinz. Letztere begreift auch außer demgrößten Theile des Herzogth , das Fürstenth. Freysingen,nebst der Grafsch. Werdenfels, den bayerischen Ancheildes Fürstenth. pasiau, die oberpfalz. Aemrer Salem undZeiclaren. Hier indessen vom Herzogth. Bayern.
Flüsse: Donau, nebst den Zuflüssen: Lech, Altmühl,LIaab, Pils, Ifer, Inn; letzterer verstärkt von der Salzachoder Salza. — Seen: Ammer-See, Wurm- oder Würm-See, auch starcnberger See genannt; der Lhiem-See, derLegern-See, und viele andere, (auf 175).
Doden: Ober-Bayern (d. i. der Theil g. §.), ist sehr ge-birgige und waldigt; Nieder-Bayer» hingegen ebener undfruchtbarer. Donaumoor, ( — 4 Q.M.), nunmehr in einträg-liche Grundstücke umgcschaffcn, zum Theil mit Neuen Kolonienbesetzt, darunter Augustenftld, Rarlsfeld rc. Der Peißen-berg (U. zooo F.).
Luft: Milder als in den benachbarten Salzburgischen Ge-bieten.
Produkte: Fast die Hälfte dieses Landes liefert mehr Ge-treide, als. das gesammte Bayern bedarf; man bauet überdies:Hanf, Flachs, Hopfen, syrische Seiöenpflanzen, Nesselflachs»die gebirgigten Abschnitte Bayerns sind in Absicht der Viehzucht,der Waldungen und Bergwerke, sehr einträglich. Man hat er-hebliche Schweinezucht, viel Fische. Die Bergwerke liefern Ei-sen, Silber und Bley, Salz, Steinkohlen, Marmor; Gold-