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1 (1805)
Entstehung
Seite
42
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42 Einleitung.

kältere Meere werden zuweilen mit Eise bedeckt. Aber außer,dem schwimmen in der Nahe der Pole ungeheure Eismassen,manchmal i 2 engl. Meilen lang; daher das Eismeer kaumbis gegen 60" B. befahrbar.

§. 43. Temperatur des Meers.

Frost und heftige Hitze dringen nicht sehr tief in dieMeeresflache. In einer gewissen Lrefe findet man gleicheund müßige Wärme, welche sich bis an die .Oberfläche her.auszieht. Wchlrhatige Winde führen nachher die warmenD niste, welche sich in die Atmosphäre erheben, über die be-nachbarten Lander.

S. Lrclls chemische Annalen, Ilter Band, S. 488. ff.

h. 44. Farbe des Meerwassers.

Am gewöhnlichsten ist die Farbe des Meerwassersdunkelblau; aber in manchen Gegenden rotl), grün,schwarz, trübe, grau, weiß. Naher am Lande, undbesonders gegen niedrige Küsten, wird das Wasser lichter.

Einige Meeresstrecken sind mit vielem Meergrase (Fuchsnatans) bedeckt. Eine besonder Erscheinung ist das Lcuchrendes Seewassers. Nur in einigen Fällen kann dieses vonFanlniß vieler animalischer Theile herrühren, als: bei demDintenfiscke, Sepia ofiic., welcher iin wirklichen Zustande derFaulniß leuchtet. Aber auch gallertartige Gewänne, (Mollufca),verfchiedue Geschlechter von Fischen, desgleichen Meernesseln,mehrere leuchtende Polypen rc. können das ihrige hierzu beitragen.

J, Coßaz, in Mem. für lEgypte lar. an VIII. d. I- Rep.fr. Nr. 14. 4. Bladl) in den Äbh. der königl. schweb- Ges. Äk.d- Miss. I. 1774- Stocks). 8. Deszl. von Olof Waesßrom, XIX.Dd. I. 1798. Job. VianeUi's nuove l'coperte intorno le lucinotturne dell aqua marina fpettanti alla naturale Ilona. Ven.1749. «. L. Bernoullr, über das keuchten des Meeres, mildes.Hinsicht auf das Leuchten thierischer Körper. Gött. iSo;. 8.

§. 45. Regelmäßige Bewegung des Meers.

So lange das Meer seinen Gang ganz unabhängig vonden Winden fortsetzt, nennt man dies einen Strom. Die

meisten