Physikalische Geographie. 31
4. 28. verschiede,,heil des festen Landes.
Der feste Theil unsrer Erdkugel heißt Land, im Ge.gensatze des Wassers. Bei Untersuchung des festen Lan»des befchässciqen vornehmlich unsre Aufmerksamkeit: ,) o>everschiedenen Bestandrhcile desselben, (Gebirgs-Arcen),2) die Verschi- d.nheicen in Ausdehnung desselben, in westterer oder minderer Entfernung vom Mittelpunkte der Erd.rinde, (Vrslogie), z) nebst verfchl t nrn ander n, auf undin unsrer Erdrinde vorkommenden Beschaffenhelten.
§. 29. Gebirgs - Arten.
Alle Bestandrheile und Stesse der festen Landmassenunser« Erdkörpers pstegt man, nach einem allgemein ange.nommenen Sprachgebrauche, Gebirgs -Arten zu nennen,ohne sich hiebey blos auf die Merkwürdigkeiten der Berge(Drologie) zu beschranken; auch die mehr oder minder zu-sammenhängenden, unflüffigen Gegenstände, und ihreLagerarcen, in Ebnen sowohl, als unter den Bedeckungenvon Flüssen, Seen und Meeren, find hierunter mit begriffen.
Der Ausdruck, Gebirgs-Arten, mag wohl deshalb ge-fällig worden ftyn, weil -,) gebirgigce Gegenden insonderheitvortheilhafte Gelegenheit zu Untersuchung unsrer Erdrinde dar-bieten, auch vielleicht b) weil die »leisten Beobachtungen undForschungen über Bestandrheile und Stoffe unsrer Erdrinde ingebirgigten Gegenden veranstaltet worden sind, und noch veran.stalttt werden ; ein Ausdruck, welcher indessen nicht ganz schick-lich ist.
Indem man übrigens bei unsrer Erdrinde bemerkt: «) dieabweichendsten Verbindungen der einzelnen Theile (Mine-raltheilc) unter einander, b) vielfältige Verschiedenheit in ih-ren Lager-verrheilungen, mir und ohne Versteinerungen je«,und dann c) insonderheit verschiedne Verbindungen der Mine-rairheile mit Körpern «) aus dem Pflanzenreiche und ß) ausdem Thierreiche, und bei lcycern wiederum von See - undLandthicrcn, in emzeluen Lagerstätten, so theilt man in die-ser Rücksicht die Gebirgs-Arten ab: i) in ältere, 2) in jün-gere, und nimmt an: A) Uranfängliche, auch ursprünglicheGebirgS«Arten, (richtiger wohl uralte), wozu man Granir-
Ge-