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mir sehr angenehm; ich danke Dir und dem Herrn dafür, Eder unsre Herzen vereinigt hat und noch ferner vereinigen ^will in ihm, der unser Haupt ist. Sieh nicht auf meine "7'Person, lieber Bruder, denn ich bin armer, als Du undAndere glauben; sieh auch nicht auf Dich und Deine Ge- ^brechen. Niemand ist gut als der einzige Gott und die,welche er durch sich selbst gut macht. Wir haben vom ^Guten nichts Eigenes; all' unser Heil besteht in der blo-ßen Abhängigkeit vom Herrn; dies erfahren wir aus denmannigfachen Prüfungen von außen und innen je längerje mehr. Zm Anfang ist es gut, sich selbst zu untersuchen Dund aus sich selbst zu sehen; aber man muß nicht bei sich ä», >selbst stehen bleiben, sondern allmahlig, mit fortwährendem DAbsehen von sich selbst, den ganzen Grund seines Ver- iSNtrauens in den Namen des Herrn Jesus stellen, der oft Wein Wohlgefallen darin findet, sich ausnehmend zu ver-herrlichen in außerordentlich großen Sündern. Und wenn md!man etwas thun oder reden soll von den Wegen des WHerrn, dann ist es noch weniger gerathen, aus das eigneBöse oder Gute zu blicken. Der Herr will immer mehrund inniger Alles in uns werden; wir müssen und wol-len ihm also Platz machen durch seine Gnade. M
Die wahre Heiligkeit und Gottseligkeit wird heut zuTage in ihrer Reinheit und Kraft wenig erkannt. Die-jenigen, welche noch mit einigem Ernst sich darnach Um-sehen, gehen gewöhnlich in sich selbst zu Werke. DasEvangelium ist ihnen nur eine schöne Sittenlehre, da dochAlles auf die Gemeinschaft mit dem Herrn Jesus durchGlauben und Liebe gegründet sein muß. In Jesus istuns Gott unaussprechlich nahe und in seiner Liebe ge-neigt ; in seinem Blute ist uns ein frischer und lebendigerWeg geöffnet, so daß wir nun fähig sind, auf dem Wege jdes inwendigen Gebetes einzugehcn in das innige Heilig-1thum von Gottes Gemeinschaft, aus welcher Gemeinschaft