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Gottesfürchtige und erbauende Briefe über verschiedene Gegenstände, die das innere Leben oder die fortwährende Ausübung des Christenthums betreffen
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Fünfzigster Brief.

stASitz -

und reich durch Verlieren,

"' eine Verborgenheit des Glaubens, der Vernunft unbegreif-

lich, und doch gegründet auf die eigenen Worte des HerrnJesus: Wer sein Leben erhalten will u. s. w.

«k», ,-Dir zu sehen. Dem Herrn Dank für Alles, der es unsgeschenkt hat, daß wir einander in ihm lieben, der Ur-s>nEisprung, Ende und Mittelpunkt aller wahren Liebe ist, sonist, kli-wie auch von allem Liebenswürdigen. Die Liebe ent-rikMl«springt allein aus dem väterlichen Herzen Gottes, und da»Äl Finuß sie auch rein wieder hinfließen, soll sie jemals Be-«M:ftiedigung und Ruhe finden; sie geht der Creatur vorbei«Di>! und bleibt bei ihr nicht stehen oder vermengt sich gar mit»jg lO«ihr; sie nimmt nur Alles mit, was flüssig und mit ihrM von gleicher Gattung ist; damit vereinigt sie sich um desto.^,'2 rascher, wie zwei verbundene Bächlein in dem Ocean ver-schwinden. So, werther Bruder, wünsche ich, daß auch^ ^ unsre gegenseitige Liebe und Bereinigung in dem HerrnW""seiu möge; wir können es nicht läugnen, daß sie unsvom Herrn in das Herz gelegt ist. Der Herr gebe nur,daß sie nun auch ununterbrochen und ganz ungetrübt wie-der in ihn zurückfließc, und wir uns im Geiste mit ein-ander in ihm verlieren, der die wahre liebende und lie-benswürdige Liebe ist; denn das ist in der That alleinköstlich und befriedigend, so zu leben in und bei dem Ur-sprung des Lebens lind der Liebe. Wie dürre, unreinund beunruhigend ist nicht Alles, was er nicht in unsthut und ist! Die kleinste Wendung zu, oder der ge-

In dem Herrn Jesus herzlich gelieb-ter Bruder!

Es war mir erfreulich, endlich ein Briefchen von