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in solchen Augenblicken wenig empfände; — der Glaub- ,geht sicherer als alles Gefühl; der Glaube nimmt Gott^und alle Dinge wie sie sind; das Gefühl urtheilt vonGott und allen Dingen so wie sie scheinen. M 'gehören dem Herrn, meine liebe kranke Schwester , dassagt uns unser Herz, und zwar mit Leib und Seele; undwas in uns nicht des Herrn ist, das gehört auch uns 'Ist!nicht. Daß also der Herr, dieser gute Gott, mit unsd. h. mit den Seinigen, thue was ihm wohlgefällig istO, alle seine Wege sind nichts wie Güte; wir wollen s ''alle preisen, auch ohne Prüfen. Du bist es also eigenlich nicht, die die Beschwerden der Leiden zu tragen hdies könnte Dich sonst ungewiß machen; aber es ist Jein Dir, der es thut und thun will, der nur erwartet, >
Du von Dir und Deinem Leiden, so viel Dir davongetheilt wird, absiehst, um Dich allein wie eine hinge,bene Sache mit Jesu zu beschäftigen und in seine Harzu verlieren; ach! dann wird Alles so gut werden ui >so sehr gut ablaufen; mit dem Herrn wirst Du kden, und wäre es sein Wille, auch ruhig hingehen köinen, um vollkommen und ewig bei dem Herrn zu seit MDoch ist es oft ein Weg des Herrn mit den SeinigerE«daß sie zuweilen auf mehr als eine Art ihr Todesurthe«Lsin sich selbst erhalten, ohne daß gerade der Tod darauL lbfolgt. Ein köstlicher Pfad, um unsre Hingebung ui>iv;>üLoslafsung zu säubern und zu vertiefen, und uns so fiirr nr-größere Gnaden empfänglich zu machen: darum, dassichwir unser Vertrauen nicht auf uns selbst stel-M.len, sondern auf Gott, der die Tobten aufer-Wlwecket. (2. Cor. 1, 9.) Nun, meine geliebte Schwester,», zich sage nochmals: der Herr sei mit Dir! und be-st,«suche Dich statt meiner! In seinem Geist und seiner«! s«Liebe grüße und umarme ich Dich herzlich, Dir alles NeMthige zuwünschend!