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Württembergische Künstler in Lebensbildern : mit 22 Bildnissen in Holzschnitt
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K. F. I. v, Müller

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Im Jahre 1867. vertauschte Müller Paris mitFrankfurt am Main als bleibenden Wohnsitz und dasJahr 1870 schnitt auch für ihn, den die Franzosenlange Zeit als einen der Ihrigen gelten ließen, denZusammenhang mit Paris fast in allen Fäden durch.Seine Anhänglichkeit an die schwäbische Heimat hat derMeister damit bewährt, daß er ans den 6. März 1877,den Geburtstag des Königs, die in seinem Besitze be-findlichen Handzeichnungen seines Vaters und Groß-vaters, neunzehn Nummern, dem k. Kupferstichkabinet inStuttgart zum Geschenk machte, wo sie seit 1881 alsMüller-Kabinet besonders ansgestellt sind. König Karlerhob ihn aus dieser Veranlassung unterm 12. Juli1877 in de» erblichen Adelstand. Aus Dankbarkeitstiftete Müller in die im Jahre 1878 zusannnengestellteGemäldegalerie ans dem königlichen Schlosse Rosensteinsein letztes Oelgemälde „Faust und Helena". Er starbam 27. April 1881 zu Frankfurt am Main.