VII.
Johann Friedrich -Leybold.
1755—1838.
^)er Ruhm, die Stuttgarter Kupferstecherschule in Wienzu Ehren gebracht zu haben, gebührt dem Sohneeines Stuttgarter Bäckermeisters, dem am 18. Juni 1755geborenen Johann Friedrich Leybold. Frühe schon hatteer mehr Neigung für die Kunst, als für das väterlicheHandwerk gezeigt. Auf den Rat eines Oberbossirersder Ludwigsburger Porzellanfabrik, Namens Haselmayer,der aus kindlichen Modellirversuchen das Talent desKnaben erkannt hatte, ließ ihm sein Vater Zeichen-unterricht von dem Hofbildhauer Adam Bauer erteilen.Noch ganz jung wurde er als Eleve bei der Venckvmiöcles Vrts zu Ludwigsburg angenommen, erhielt aberseinen Unterricht im Zeichnen und Modelliren in Stutt-gart, wo die Professoren dieser Anstalt ihren Wohnsitzhatten. Nach kurzer Zeit wurde er mit zwei anderen„Stukkator-Knaben" dem in seinem Fach ausgezeichneten
Aus d. A. D. Biogr. Bd. 18 S. 518.