Druckschrift 
2 (1806)
Entstehung
Seite
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chen Kunstwerken erheben. Sie sind immer nurCopien, und bei aller Geschicklichkeit kann derKünstler doch nur mechanisch arbeiten. Er kann,wenn das Ganze fertig ist, nichts mehr ändern,und kann nicht, wie der Mahler, noch einen Zughinzuthnn oder wegwischen. Dieses sind Hinder-nisse , die in der Natur der Sache liegen , n»d niezu andern sind; und wenn man dieses bedenkt, somuß man sich wundern, daß die Künstler es beidiesen Hindernissen noch so weit gebracht haben.Vielleicht würden wenige von unfern Mahlein imStande seyn, ein Gemählde so stückweise zu copi-ren, als es bei den Gobelins der Arbeiter thnnmuß.

Ob cs wünschenswerth ist, daß das Gouverne-ment eine Manufaktur, die weder für die Kunst,noch für das bürgerliche Leben arbeitet, mit einemjährlichen Aufwands von 50,000 Livres unterhält?Dasseche Gouvernement bezahlt jährlich 600,000Franken an die große Oper, um den Parisern Freu,de zu machen, warum soll es denn nicht den zehntenTheil dieser Summe anwenden, um diese Teppich-wirkern zu unterhalten, dir auch manchem Men-