Druckschrift 
2 (1806)
Entstehung
Seite
321
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Hand durch, und schlagt den Faden mit der Spitzedes Spulhölzchens bei.

Diese Weberei hat Ähnlichkeit mit der indi,scheu, wo die Maschine so wenig rhut, und wo al-les auf der Geschicklichkeit des Arbeiters beruht, derdeswegen auch sein ganzes Leben hindurch wie eineMaschine nur eine Arbeit macht, um immer inder Uebung zu bleiben, und immer nur die Arbeit,wozu er von Jugend auf erzogen worden ist.

Bei unfern gewöhnlichen Webereien ist derKamm doppelt, und jeder Faden der Scherung gehtdurch die obere und untere Kammlitze, damit,wenn die eine Reihe Faden heraufgezogen wird, dieandere kann he'<untergezogen werden. Dieses istbei den Gobelins nicht; ein Faden um den andernbleibt stehen, indeß die, welche dazwischen liegen,vorgezogen werden. Hierdurch unterscheiden sichdie Gobelins von der Weberei des Wilden, dernoch gar keinen Kamm kennt, und nicht den Vor-theil , statt des mühseligen Flechtens eines Fadensum den andern durch Hülfe des Kamms die Fadender Scherung in zwei verschiedene Halste» zu tren-nen , und so hundertmaliges Umflechten mit einemZweiter Thcil. ^