Druckschrift 
2 (1806)
Entstehung
Seite
299
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rissen habe, noch nicht wieder hatte, und daß sichjetzt hier jemand sehr angelegentlich mit der Direk-tion des Ballons beschäftige. G'sst uns laetise,sagte Montgolfier ganz kurz. Oie einzige Art,um mit dem Ballon nach Willkühr zu gehen, wäre,daß man einen von wenigstens hundert Toisen Durch-messer machte, damit man Kohlen genug zum Hei-zen milnehmen könnte und auch ein kleines Boot,wenn man einmal aus's Wasser gericthe. Da dieWinde in verschiedenen Höhen nach verschiedenenRichtungen gehen, so müßte man so lange steigen,bis man einen Windstrich fände, der ungefähr desWeges ginge, wohin man wollte. Hätte mandiesem eine Zeit lang gefolgt, so nähme man einenandern in einer größer« Höhe oder Tiefe, und gin-ge dann so mit Lavircn weiter. Desor m e s wen-dete ein, daß es mit einem so großen Ballon ge-fährlich seyn würde, die Gegenden zu passuen, wosich die Winde kreuzen, weil der obere Theil desBallons dann leicht in einem andern Windstricheliegen könnte, als der untere. Montgolfieraber meinte, daß der Strich, wo zwei Winde Um-setzen, ziemlich ruhig sepn würde.