Druckschrift 
2 (1806)
Entstehung
Seite
295
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benutzen, die Coulomb über die Anziehung gro-ßer Bleikugeln auf leichte Nadeln gemacht bat,um die Größe der Anziehungskraft der Erde zu be-stimmen. Er glaubt, daß die Bewegung aufWasser noch empfindlicher sey, als die der Dreh-wagen an Seidenfaden, die Coulomb bei fei-lten Versuchen gebraucht hat. Monrgolfier hat-te, um sich hievon zu überzeugen, in einem Ge-fäße mit Wasser eine runde porcellainene Terrineschwimmen laßen, die mit fünfzig Pfund Sandbeschwert war. Auf diese hatte er ein Lineal gelegt,und auf dieses eine sehr schwache Magnetnadel;und doch hatte diese, wenn sie nicht im magnetischenMeridian gewesen, die Terrine mit den fünfzigPfund Sand gedreht, und war erst nach ein paarTagen und nach mehreren Schwingungen im mag-netischen Meridian zur Ruhe gekommen.

Dann erzählte uns Mpntgolfier noch einigenähere Umstande über das unglückliche Schicksal derbeiden Luftschiffer Pilatre de Rozier und No-na ain. Ich will Ihnen dieses mit Monkgolfierseigenen Worten wiederholen.

„Ich wurde gleich nachher, als der Unglück-