angepfkanzt und mit vielen marmornen Bildsäulenverschönert. Er ist jetzt für diese Gegend um Pa-ris das, was der Garten der Tuillerien, mit demer viele Aehnlichkeir hat, für die City ist — derSpaziergang der Müßigen, der Ammen und der Kin-der. Auch ist hier, so wie auf der Terrasse derTuillerien, ein Kaffchaus, wo man häufig altePolitiker findet, welche die Zeitungen lesen. Aus-wendig am Schlosse hat der Astronom Bouvardjetzt eine Sonnenuhr gemacht, welche zugleich wah-re und scheinbare Zeit das ganze Jahr hindurchzeigt. Inwendig im Schloss- sieht mau einigeherrliche Marmorarbeiten, besonders an der breitenTreppe, welche zum Saal des Senats führt. —>Man versichert, daß die große Bibliothek des Arse-nals, welche aus ungefähr 180,000 Banden be-steht, hierhin soll gebracht werden. Nur begreifeich nicht, wo sie stehen soll, da bei aller Größe desPallastes eine solche Bibliothek noch schwerlich indem noch unbesetzten Raume Platz finden würde.Mehrere Senatoren wohnen hier; die meisten aberwohnen in eigenen Hausern in der Stadt, oder lebenauf ihren Senatorerien in den Provinzen.
P S