sade des Louvre nach den Zeichnungen von Clau-de Perault gebaut. — Die Geschichte dieserFaßade ist merkwürdig und beweist, daß vor t zoZähren die Franzosen gerade so waren wie jezt.Der Bau der Faßade beschäftigte den ganzen Hoftund man sprach von nichts als von Baukunst undvom Louvre und von der großen Faßade. In Pa-ris sprach man natürlich wie bei Hofe, bloß vonder Faßade des Louvre und von Baukunst, undselbst die Schönen unterhielten sich eben so gel-hrtüber die Saulenordnuugen, als jezt über die 24Claffen von Lin ne 6t Lur 1 a rrouvslls no,utEnolatuws clarrs la clismi«. Es hieß nun:Wer soll den Plan dazu machen? In Frankreichwar niemand, dem man etwas, was das Mei-sterstück der neuern Baukunst werden sollte, hätteanvertrauen dürfen. Man machte deswegen demberühmten Ritter Vernini in Rom Anträgenach Paris zu kommen, und den Plan zur gro-ßen Faßade des Louvre zu entwerfen. Er kam.Wo er durchreiste, wurde er von dem Magistratder Städte im Nahmen des Königs bewillkommt,und ihm die Ehrengeschenke überreicht. — Be-
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