Druckschrift 
2 (1806)
Entstehung
Seite
53
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te. Die Kuppel ist so wie im Panthoen drei-fach, — aber die äussere ist nicht, wie dort, vorrStein, sondern von Holz mit Blei überzogen.Mitten auf der Kuppel steht eine Pyramide, aufder eine Kugel ist. Dieses und die abgeblichenenVergoldungen, welche streifenweise über die Kuppelangebracht waren, sind die Ursche, daß diese Kuppellange nicht den Effekt macht, welchen die Kuppeldes Pantheons hervorbringt. Die Kuppel wirdvon 40 Säulen getragen, die paarweise stehn,und zwischen denen die Fenstern sind, welche dasInnere erleuchten. Der Fußboden des Doms istmit rothem Marmor ausgelegt, in dem noch über,all das doppelt verschlungene D, von Douig Isgranä, dem Erbauer, angebracht ist, und miteiner Krone verziert. Zu den Zeiten des Terro-rismus muß doch wohl der rohe Haufe gescheuthaben, bei den Invaliden, deren immer z bis4000 hier sind, Verstümmelungen vorzunehmen.

Der Dom ist von aussen viereckigt und inwen-dig rund. Die vier Ecken sind sehr artig zu vierkleinen Capellen gemacht, in denen sonst vier Hei-lige standen. — Diese wurden vor einigen Iah-