Druckschrift 
2 (1794) [Reinecke Fuchs]
Entstehung
Seite
41
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Seyd willkommen! verzeiht mir! Ich habeVesper gelesen,

Darum ließ ich euch warten. Ich dank euch,daß ihr gekommen.

Denn es nutzt mir gewiß bey Hofe, so darf^ ich cs hoffen.

Scyd zu jeglicher Stunde, mein Oheim, will-kommen! Indessen

Bleibt der Tadel für den, der euch die Reifebefohlen,

Den» sie ist weit und beschwerlich. O Him-mel! wie ihr erhitzt seyd!

Eure Haare sind naß und euer Odem be-klommen.

Hatte der mächtige König sonst keinen Botenzu senden,

Als den edelsten Mann, den er am meistenerhöhet?

Aber so sollt es wohl sey» zu meinem Vor-theil; ich bitte,