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w V<r,»«, gegeben wird , ist es keine an-M Farbe, als die Meer-grüne gc-ivesen c).
L) Kipping. Antiqu. Rom. lib. II. c. 6.5 - 4 -
b) Auctor Anonym. Gr*c. de Circoap. Voss. Etymol. in Venetus co-lor.
c) Voll l. c.
VENTILATIO war ein Spiel-Merck der Römischen Soldaten, wennjie die Waffen in die Höhe würfen, undauf eine geschickte Art wieder auffien-gen a). Sodenn war es auch eine Ver-richtung der Knechte oder auch der Scla-vinnen, besonders doch der Verschnitte-nen, wenn sie ihren Herren beym Schla-fen ein kühles Läftgen machen mustenb). Noch mehr aber war es eine Ver-richtung nach dem Dreschen , dadurchdas Getreyde von der Spreu gereinigetwurde, und von uns das würfeln ge-nannt wird c).
a) Senec. Epiß. 117. Controv. ///.
b) Suet. Aug. c. 82. Martial. lib.III. Epigr.p. v. 4.
c) Ier. IIII, //. Ezech. V, /0. Iken.Antiqu. Hehr. P. III. c. /0. §. 20.
VENVS war die vermcynteGöttinder Liebe, welche die Griechen aV^AV»»nannten, s. Lexic. Mythol. in Venus.Hiernechst aber war es auch der vor-nehmste und glücklichste Wurf mit denIn!,? a) , wenn, nach einigen, die4 Wür-fel so fielen, daß alle Zahlen, als i, 2,4 auflagen b), nach andern aber, wenndie 4 Würfel auch 4 unterschiedene La-gen hatten, also, daß einer vor sich, der, andere hinter sich, der dritte rechtwertsund der tzierdke linckwerts lag c); we-nigstens muste kein Würfel dem anderngleich fallen d), es sey nun, daß solchesvon Zahlen derselben, oder ihren Dil>der», so stat der Zahlen daraufgemah-let, oder von ihrer Lage zu verstehenslpe e).
a) Propert. lib. IIII. Elcg. g.
b) Turneb. Aducrfi lib. XXVII. c.3.
c) Senftleb, de Alea Vct. c. s. §. g.
d) Martial. Ub.XlIIL Epigr.14.
e) Senftleb. I. c.
VER SACRVM war alles, wasMschen dem I Martii und I Mail ge-
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bohren wurde, es mochte ein Menschoder Vieh seyn, welches denn dem Apol-lini oder einem andern Gott bey ein-fallender Land-Plage, als Pest, Kriegu.d.g. gelobet, und sodenn auch geopfert,die Menschen aber aus dem Lande ge-wiesen wurden a ), welche denn daherauch eigentlich Verna sollen genanntworden seyn, und bey ihrer Auswei-sung aber auch verhüllet und also fort-geschafft wurden b). Es durfte aberdergleichen zu Rom, ohne Einwilligungdes Volcks, nicht gelobet werden, alswelches auf diese Att erst darum befta-get wurde: Velitis iubeatime hoc fieri,fi Respublica Romana Quiritium adquinquennium proximum , ficttt velimeam, falua seruata erit hisce duellis ; Da-tum donum ditit Populus Romanus Qui-ritium , quod duellum Populo Romanocum Cartbaginienji eft, quaque duellacum Gallis Junt, qui cis Alpes sunt, quodver attulerit ex suillo, ouillo, caprino,bouillo grege, quaque profana erant, Io-vi fieri, ex qua die senatus populusqueiujferit. . Qui faciet, quando volet, qua-que lege votet, facito, quo modo faxit,probe salium ejlo. Si id moritur, quodfieri oportebit, pro fanum efio, neque sce-lus esto. Si quis rumpet occidetue in-sciens, ne fraus efio. Si quis clepfit, nepopulo scelus efio, neue cui cleptum erit.Si atro die faxit insciens, probe saliumefio. Si nolle, fiue luce, ftue feruus, si-ve liber faxit, probe salium efio. Siante id ea senatus populusque iujferitfieri ac faxit, eo populus solutus, liberejio C).
a) Festus in Mamertini.
b) Alex. ab Alex. lib. III. c.
c) Liv. lib. XXII. c. /0.
VERBEN A heißt zwar ingentem
Listn-Rram, ein in Garten nicht un-bekanntes Gewächs: allein sofern esvon den Römern bey ihren Ccrimonienmit gebraucht wurde, war es vornehm-lich eine Roßmarin, so an einem beson-dern Orte auf dem Capitolio mitwuchs.Mit solcher wurden dic ketiales und derPater patratus gekrönet, wenn sie einDündniß schloffen, oder einem Volckeden Krieg ankündigten. Wogegen nachderZeit alle geheiligten Zweige den Nah-Aaa aa 3 wen