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und aller Unfug bey Nacht unterbrochenwurde c), auch sonderlich, da sich eineFeuersbrunst erhub, solche bald wiedergelo'schet werden möchte d). Ihr Anst.hen war so groß eben nicht; allein, daAugustus an ihre Stelle den PrascäumVigilum einstlzete, galt dieser desto mehr,als der an Würde nach dem PrafeäoVrbis der nächste war e).
a) Liv. lib. VUII. c. 46.
b) Val. Max. lib. VIII. c. 1. n. 6.
c) Kipping. Ant. Rom. lib. ll.c.f. n.io.
d) Id. ibid. ^ Bellus Rom. reßit.lib.in. c. 21.
e) Guilielm. de Magißr. Pop. Rom.c. t6.
Triumuiri Reipublica conflituendee
Waren Antonius , Lepidus unb Augu-stus , welche, nach des Cascris Tode,unter den Vorwande, das zerrüttete ge-meine Wesen wieder in gute Ordnungzu bringen, sich der höchsten Gewaltauf; Jahr, und, da solche vorbey wa-ren, auf andere 5Jahr anmasseten, unddarbey die gröste Lyranney wider alle,die ihnen nicht anstünden, ausübeken a).Sie vertrieben also ins Elends wen siewollen, consticirtcn deren Güter, undliessen hinrichten, wen sie von ihrenGegnern ertappeten, worunter dennsonderlich auch der gute Cicero denKopff mit hergeben muste b). EndlichMiethen die Wüteriche selbst an einan.der, und einschütteten sich die andernbeyde erst des Lepidi c), bis letztensAugustus den Antonium auch zwang,sich selbst hinzurichten d) , mithin dasRegiment allein behauptete, und in sel-bem endlich den Schandfleck so ziemlichwieder auslöschte, den er sich damit zu-gezogen hatte, daß er zwar nicht gernan erwehnte Tyranney gegangen, her-nach aber sich auch grausamer erwiesen,als seine schelmische Collegen selbst e).
a) Flor. lib. llll. c. 6.
b) Vellej . lib.II. c. 66.
O Sueton. August, c. 16.
d) Aur. Vict. de Vir. Illustr. c.8s.
e) Sueton. I. c. cap. 27. Vellej. I. c.
Triumuiri Senatus legendi wurden
von bera Augusto gesetzt, de» Rath wie.der mit tüchtigen Männern, nach ih-rem Gutachten, zu ergantzen, an stat,
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daß solches sonst die Centores gethan.
Sueton. Anguß. c.37. &ad eumTot.rent. I. c.
Triumuiri Valetudinis wurden verord-net bey Pest. Zeiten, oder dergleichen an.steckenden Kranckhciten, alle Sorge vor.zukehren, daß dergleichen Übel abge.holfen, oder doch möglicher Einhalt ge.than werde, obwohl sonst derselben wei.ter eben nicht, als etwan aus einer al.tcn Müntze gedacht wird.
Fanum, ap. Pitisc. /«Triumuiri Va.letudinis ; Bellus Rom. reßit. lib.III. c. 21. Rostn. lib. VII. c. 28.
TROCHLEA war auch schon beyden Alten, was man itzo einen Klobennennet, nehmlich ein Rad in seiner Fla-sche mit seiner Achse und Krinne, in derein Seil gehet, um eine Last damit indie Höhe zu ziehen a). Allein über die.ses war es auch ein Werckzeug, dessenman sich bey der Tortur bedienete, in-dem ma» einen kmzuistten mit den Füs-sen an einen Pflock, mit den Händen aberan einen Strick band, diesen über dieTrochleam sodenn anzog, und mithinden Menschen so lang dehnete, als manwolte, mitlerweile aber ihn auch wohlnoch mit Prügeln schlug, oder mit heis-sem Oele,oder brennendem Peche bctraus.felte, und also die Wahrheit aus ihmerzwingen wolte b).
a) Vistruv. lib. X. c. 2. Lucret, lib.
////. V. pOj.
b) Laurent. de Rebus publ. c. 7. ap.Pitisc. /«Trochlea.
TR OCH VS. Gr. jslftßiifc , Ttfefißtf, war ein Spielwcrck der Jungen,welches sie ehedem auf den Gassen oderandern freyen Platzen trieben. Es sollein giibsser ehrinne Ring mit andein klei-nern gewesen seyn, die, wenn jener um-getrieben worden, ein Geklirr gemacht,damit es die Leute hören und dem Tro-cho aus dem Wege gehen können a).Manche halten ihn für einerley mit demTurbine oder Kreuscl b), die aber an-dere widerlegen und 2 unterschiedeneSpielwercke daraus machen c). InHolland sollen die Buben dergleichennoch haben, bey uns aber ist es unbe-kannt, wo es nicht einNeiff ist, den dieJungen mit einem Stecken schlagen und
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