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Groschen, bey uns ein Aduocat nicfjfalle mahl gern das Maul aufthunwür-de. Zu Constantinopel waren ehedemRhetores, gkisilichc Personen, welche,den Leuten die Heil. Schrifft erklareten,deren Ober. Haupt Magister Rbetorutnhieß e).
a) Pfeiffer. Aniiqu. Gr. üb. II. c. 17.
b) Suid.Ö* Hefych. v'i r»f.
c) Suid in C vniyogaf.
d) Schoetgen. b. t.
e) Fresn. Glojf. Gr. in
R H IN O C E R O S ifi eigentlich eingrosses Thier in Indien, gclblichterFarbe, und mit einem Eisen-harten Hor-ne auf der Nase, von dem es auch denNahmen hat. Aus diesem Horne mach.leman ehedem Gefasst, das Oel in denLadern darinne zu verwahren, derglci-chm aber gleichwohl auch nur gross undräche Leute zu haben pflegten.
er auch für einerley Mit dem Rempbangehalten e), weil unter andern die altenKriechen den Saturnum auch 'stußa»genannt, woher den *'«>^<3-«. auch soviel als vagari hklsse f), welches sichfür den Saturnum, als einen Planeten,gar wohl schicke g). Indessn heißt dasWort an sich auch ein Gr-anat- 2(pfd,und will man, daß man dergleichen viel-leicht noch mit mehrerm Rechte, als dieEgypter den Knoblauch und Zwiebelnverehret habe h). Am besten aber tref-fen es wohl die, welche glauben, daßman nicht wisse, was es für ein Götzegewesen scyi).
a) a Reg. XVI, 18 .
b) Sanctius, it. Corn. a LapideSerrarius aj>. Kipping .Antiqu.Rom.Üb. I. c. 6. h. 14.
c) Scaliger au. cumd. I. c.
d) Lud. de Dieu, Salmaf Heinfl
Iuuenal. Sät VII. v. /30. Martial .lib.XVII. Epigr. 32. Cafal. & Gra-pald. ap. Pitisc. b, t.
R1CA war , nach einigen , einSchnupf- oder Schweiß > Tuch a) ; nachandern eine Art einer Kappe von Pur-pur oder doch mit dergleichen Streiffeeingefaßt, deren sich insonderheit dieFlaminic* bedieneten, wiewohl auchsind, welche ihnen eine blaue Farbegeben, da noch andere nur eine KopssBinde daraus machen b). Wenigstenswar eS eine Kopf.Decke des Frauen-zimmers, zumahl bey dem Opfer c).
a) Non. c. Xllll. n. 13.
b) Festus in Rica.
c) Varr de L. L. lib.IHI. c. 29. Nonust.c. Voll! Etymol.in Rica. Ferrar.de Re vest. üb. III. c. 29,
RICINiVM war auch eine ActdrrKleidung des Frauen-Volckö, wel-ches sie als einen Umhang trugen, und!war im Traurcn, wiewohl es viel Di-fm f rCn ^ ^ eigentlich gewe-
Cic. de Legg. Üb. II. c. 23. Non. c.Xllll. n. 33.
RlMMON war ein Abgott der Sy-
rtt / welcher seinen Tempel zu vamafcoMtea), aus dem einige die Fe»«/ma-^n b); andere den lauem Tonantem c) J
{ dritten den Saturnum d) und wird
l.c.
e) Astot. VII, 43, Kipping. ipstel.c.
f ) Hefych. b. v.
g) Kipping. l.c.
h) Goodw. Most & Aar. lib. ////. c.y.fstfadeum Hottingcr l.c.
i) Schoetgen./» Rimmon-
R O B i G A L IA waren ein Fest zuRom, welches man den 2 ; April ee-u Ra-bigo zuEhre n begieng,damit er dcnDrandnicht solle ins Gekreyde komuicn lassn a).'Es hat solches schon Numa eingefüh-ret b), und wurden daran ein Hund undSchaf geschlachtet, und deren Einge-weide mit Weyrauche geopferte).
a) Festus in Robigalia 5 VanodeL.L. lib. V.c.3.
b) Plin. EI N. üb. XVIII. c.29.
c) Ouid. Fast. ////. v. 901. Gyrald»Synt. Deor. XVII. p. 493. Alex. abAlex. lib. VI. c. 8. Struv. Ar.tiqu,Ront.c: I.p.37,
ROB1GVS war einer von den Feld-Göttern, so das Gelreyde nicht soltebrandig werden lassn. s. Ltx. MytboL
in Robigus.
R O B V R war ein tiefes Loch in demCarcere Tulliano , mn Marckte zu Rom,wohinein man manche Malcfirantcnstieß, und, da sie den Hals nicht stürtzeten,dennoch verhungern ließ a), Mau willsolche« Ort noch, alsein Gewölbe, zei-Lf ff * üen,