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Mebelang in Hütten zu wohnen,auf daßsie lange in dem Lande bleiben mochten,ivorinne sie wallercn c). Man glaubt,daß sie solches unter andern gethan, destoeher unter den Juden gelitten zu wer-den -l). Und obwohl unterschiedenesan solcher qintzen Lebens-Art auszuse-ken seyn möchte, GOtt auch selbige ebennichtgebiüiget hat e) > dennoch hat er sieauch nicht verworfen, und, da man keinenVerdienst bey GOtt damit gesucht, istsie auch eben nicht zu tadeln, zumahlin der Zeit sich solche Reckabiten auchjn die Städte begeben, und inKranckhei-ten auch Wein trincken mochten 5 ), vor-nehmlich aber es alle genug ist, sie zurechtfertigen, daß GOtt ihnen die Ver-heißung tbnk: Es solle demJonaVab,dem Sohne Reckab nimmer fehlen,es solle icmanv von den Seinen alles;eir vor ihm liehen g). Wie solches«Met worden, weiß man zwar nicht;ohne daß man unter andern glaubenwill, daß aus ihnen dieAsidaer oderEs-saer geworden seyn h). Wenigstenssind es Mahrgen, was die Jüden voneinem besondern Reiche der Rechabirengegen Mitternacht von Babylon schwa-tzen, welches 16 Tage-Reisen lang seynsoll, wo sie auch, als ein machtiaesVolck, noch ums Jahr Christi 1160 sichbefunden haben sollen i). Richtig aberiß es wohl, daß sie auch mit nach Ba-bel geführet worden, nachdem ihnenauch schon Bileam geweissaget hatte k);
sie aber nach dem geblieben, weißman nicht, weil sie die Efsäer nicht ge-wesen, indem diese eine Secte der Ju-den, die Reckabiren aber nur ein Ge-schlecht gewesen ; die Effäec in Häuserngewöhnet und sonderlich das Feld gr-auet, nicht aber jene, und was derbesondern Unterschiede mehr sind I).
a) Iken. Antiqu. Hebt-. P. I. c. /ö.§. , 7 .
b) r Chron. X, //. Witsius Differt,de Rcchabitis §. ,0.
0 Ier. XXXV, 6 . 7.ö) Wits. /. c. §. 22.
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r) ld. 26,
i) Ier. I. c. v. jp.
n) Scaliger ap. Wits l.c.%.14.
') Beni.Tudel. ap.eumd. I. c. §-3s.
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t) Num. XXIIII, 2t.
1 ) Reland. Antiqu. vct. Hehr. P. II. c.9. §. 16. Lund. lud. Heiligth. lib.////. C./f. n.3.
RECITATIONES waren einGebrauch bey den Römern, da einer,wenn er eine Schrift verfertiget hatte,eine Anzahl guter Freunde zusamme kom-men ließ, ihnen solche Schrift vorlas,und sodenn ihre Meynung davon ver-nahm a). Sie hatten einen beson-dern Hör-Saal, oder Auditorium dar-zu in dem Athen*» auf dem Capitoliob); wie auch in dem Palatio c) ; undin den Häusern grosser Leute d). Jedochgeschahe solches auch in den Gallcrienoder Porticibus e); wie auch in denBade-Häusern oderllalnei; undTher.mis t). Und da es sich einer füri eineEhre hielt, wenn er viel Zuhörer hatte;also suchte man diese auch auf aste Artzusamme zu bringen, indem man sie auchmit Briefen zusamme foderte g); oderdurch Boten h); oder auf andere Arten,wobey sich die Recitatores sodenn aufsbeste putzten i); jedoch fassen, wenn sielasen k), und wenn solches geschehen,küßte man sie zur Erkantlichkeit I). In-dessen gaben doch auch wohl selbst dieKayser Zuhörer mit ab m). Allein manlas auch nicht leicht Oratione; ab ; son-dern Carmina und Historien n), unddas insonderheit in den Monaten luliound Augusto 0). Es wurden dadurchdie Schriften zu guter Vollkommenheitgebracht,weil sie nach dem Urtheil der Zu-hörer verbessert werden kunten p) , undsoll der Anfang-r davon Asinius Polliogewesen seyn q).
a) Plin. lib. I. Epist. i}. III. Epist.
II. Epist. 19.
b) Pitisc. b. t.
c) Plin. lib. I. Epist.
d) Quincti].^ Caiff. corrupta Eloqtt.c.19. Senec Suasor. VI. luuenal.Sät. VII. v.39.
e) Vid. Portieus.
f) Perron, c. 5,. Horat. lib. I. Sät. 4.v. 7§. Martial. lib. III. Epigr. 44.v. 10.
g) Quinctil. /. c. cap.j. Plin. lib.III.Epist. jg.
h) Id, lib. I. Epist. tj.
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