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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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1953-1954
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a) Bacc. de Tberm. c. S. ap, Pituc.b. t.

b) Id. ibid,

c) Plin. lib. II Ep. //. n. //.

d) Dio lib. ss- ap. Donat, de V R.üb. III c. 23. p. 283.

NATIO, r.Nascio.War tine Göt«(jn, so die Gebührt eines Menschen diri«girett sollen, s. Lex. Mythol. in Natio,NAVALIA, Schiff- Lände«,waren Oerter, wo man die Schiffe ste-hen hatte damit sie für den Stürmenund auch Regen sicher und bedeckt stun-den a). Zu Rom legete dergleichen schonder König Ancus Martius an b), wo siesich vor der Porta Trigemina e), oderitzigenThore S. Paulli befanden, die aberhernach ^urelianu; mit in die Stadteinschloß, weil sie für den See-Räubernda nicht sicher waren d). Sonst ludman da das Holtz aus, welches manauf den Schiffen zuführete e), auch an-der« Waaren, zumahl das Emporiumnicht weit davon war 5). Sie befan-den sich also in der XIII. Region der©tabtg), und nicht in der XIIII. wieeilige meynen, sind auch noch heut zuTage verhanden k).

a) Cic. deOjf. lib.tl. c. sy. ßorrich,de Ant. Fac. V. R. c. is. §. 4,

b) Dion. Hai. lib. III. c.p.

C) Liv. lib. XXXV. c. 1 0.

d) Vopisc. Atlrelian. C. 2t,

e) Liv. lib. XXXV. c. 4t.

f) Liv. I. ante eil. ßorrich. 1 . {*«

g) Nardin. lib. VII. 6.7.

h) Id. 1 . C. cap, p.

Naualis Porta , s. Porta,

N A v A R C H V S war derjenige,0 « über ein Schiff zu befehlen, und also«enSteuer. Mann, die Ruder-Putscheund auch die Soldaten auf demselben»nter sich hatte a); allein ehedem war der, welcher so viel Schiffe comman»dirtt, als iede alliirte Stadt oder Na-f'on schickte b), der aber hernach Pra*JiBus genannt wurde c ), wogegen einNauarchus erster Art auch Magtfler na-* w t inglcichen Trierarchus hieß d),a) Veger. lib. UU. c. 32.

") Cis. Vtrr. V c. 34,

N A V 1954

0 Liv. lib. XXXVI. c. 4f.

d) Scheffer, de Milit. NaV. lib. ///,c. 2. ////. c. 6. ap . Pitisc, in Nav»archus.

NAVES, Schifft, sind Fahr.Zeuge,deren man sich auf dem Wasser fortzu-kommen, bedienet. Die Erfindung sollman, nach einigen, von den Fischen,nach andern von den Vögeln genom-men haben welche denn einige wie»derllm dem Neptuno . andere der Mi*rteruae , die dritten dem Atlanti U. s. f.zuschreiben a)i allein kein älteres Schifffindet man doch wohl nicht, alS die Ar-che oder den Kasien Noä b). Anfangs be-bienete man sich zu deren Forttreibungnur der Ruder, machte sich auch nichtweit von den Ufern weg; hernach aberbrauchte man auch die Segel, und wä-gete sich damit endlich selbst in die weiteSee c). Weil denn aber mit der Zeitimmer und mehr zusamme kamen, mach-te man auch Wappen oder Zeichen dar-an, woran man sie von einander unter-scheiden kunte, und dergleichen warendenn Delphine, Stiere, Schwane,Löwen, Tiegee, die Zwillinge u. f. f.d), unterschiede sie aber auch ihrem Ge-brauche nach in Vinarias , Olearias , Fru-mentarias , Mercatorias , Piscatorias ,Bellicas, Speculatorias u. s f. e), wieauch den Landern nach, wo sie her wa-ten, iN Aegy <tias , Rhodias , Punicas ,Syriacas , Alexandrinas &c. (), Siehatten anbey jedes seinen eigenen Rah-men, so auf dem Vorder-Theile auf ei-ner runden Scheiben zu sehen war, wel-che Scheibe über dem Acrostoiio stund,und Ptyche, allein, der Ruder wegen,auch oder das Auge hieß g),

und war endlich einem gewissen Gottoder Göttin mit besondern Cerimoniengewidmet h), f. die noch folgende Ar-tickcl.

a) Gyrald. de Nauig. C. /.

b) Gen. Vl, 14.

c) Claudian. de Rapt, Pfafitp. Preef,1). /.

d) Pollux lib. 1 . c. p. n. 3,

e) Gyrald. /. c. cap. 17.

f ) Cses de B. C. lib. III. c. 5.

g) Pollux I. c, Schaff«, de MilitNai). lib. III. c. t

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