I9JJ M V R
angefangen worden d), waren aber an-fangs auch die einige,, ober doch vor-nehmste Befestigung der Städte, mithinbesonders auch der Städte Jerusalem,Athen und Rom» f. Hierosolyma ,Athen*, Rcma.
a) Cic.de N. D. lib.III. c.40.
b) Plutarch Quafl, Rom. n.27.
c) Suet. Ner. c. 2;.
d) Gen. 1 IH, ,7.
MVR 1 A war eilt Saltz-Wasser,womit etwas gebeitzet, aber auch darin-ne frisch erhallen wurde a); allein auch«in? Brühe, so von Thynn^Fischen ge-macht und von den Griechen und Rö-mern gar hoch gehalten wurde, zumahldie man zu Antipoli8 b), zu Byzanz c),und in Dalmakien d) bereitete. Undda man bey Tische einander allerhandRätzel oder Grypho; vorleget« , bekamder ein gut Stück Fleisch, der solche ge-ziemend beantwortete; wer sie aber nichttraff, muste einen Becher mit dergleichenMona in einem Ansätze austrincken e).Muria dura aber war, wenn man Saltzin einen Seige-Korb that, es in die war-me Sonne setzte, und so lange Regen-oder frisches Brunn Wasser darauf goß,bis daß das Saltz nicht mehr schmeltze-te f i; wenn man hernach i bexrariuindiefesSaltzes oberMuria dura u. g.MaaßWasser mit einander temperiere, bekamman ein Wasser, als das schärfste Meer-Wasser g), dergleichen sodenn, unter an-der», insonderheit auch gut war, wennsich einer in Weine zu sehr übernommenharte h). Muriatica hiessen sonst daherFische, welch« in Saltz-Wasser eingele-get wurden >), nicht aber, was man ictzoStock-Fisch heisset, wie doch wohl Sca-liger gemeine! hat k).
a) Colu.ncll lib.Xll.c.v.
b) Mirtial lib.XHL Epigr. J03,
c) Horat. lib. II. Sät. 4. v. 6f.
d) Fiin. H N. üb. XXXI. c.g.
t) Pollux hbr. VI. cap, tg. Athen.hb.X
f) Columell. Ub.XlI. c.d.
g) Plin. H N- üb. XXXI. c.6.
h) Scribon.Larg Compos. j8{,
i) Volf Etymol. in Vluria.
k) Lest Auson. lib.IJ. cap. 28. apudFitisc. in Muriatica.
MVR
1936
M V R I C E S waren eine Art Meer.Schnecken von ziemlicher Grösse, die auchvorn einen Schnabel eines Fusses langund 5 Finger breit dicke haben, und einSchiff >m vollen Segeln sollen aufhal-ten können a), welches aber denn wohlniemand glauben wird. Indessen aberhatte sie doch im Maule ein Behältnißmit Blute, woraus eine Purpur-Farbe gemacht wurde , das sieaber auch selbst von sich spie, wenn siegetödtet wurde, daher man sie denn le.bendig zu fangen, bemühet war, um sichdieses Saftes bemächtigen zu könnend).Hierbey aber pflegte man sie doch auchzu essen c), und wurden insonderheit dieaus dem Meer-Busen bey Bari;, in Ita-lien, gelobet d). Allein
a) Pitifc. iu Murex.
b) Plin. H. N. üb. VIIII. c.30. Mar-tial. lib. V. Epigr. 24. v.s.
C) Id. üb. XIII. Epigr. 87.
d) Horat. lib. II. Sät.4. v.32.
Murices waren auch eine Art eisernerMaschinen mit 4 Spitzen, die man wer-fen mochte, wie man wolte, so kam alle-mahl eine in die Höhe zu stehen. Manheisset solche bis ietzo Zuß--Angeln, uudwurden sie ehmahls dahin geworfen,woein Feind gehen, oder reiten solle, umsich oder den Pferden damit die Füsse zuverderben, und sie, weiterzukommen,zu verhindern »). Da man also wüste,wo dergleichen lagen , musie man denOrt vermeiden, oder Schuhe mit eiser-nen oder sehr festen höltzernrn Sohlenanziehen b), welches aber dennoch einschlechtes Fortkommen gegeben habenWird, zumahl wo solche Murices dickegestreuet gewesen sind.
a) Val. Max. lib.III. c.7- n.s. Curt.lib.IIll c.23.
b) Polyin. üb. I. c. ?<?.
M V RI N E S, Gr. Mvsm al.war ein Wein, indem ein gewisses Vn-guent, ober Del gethan wurde, ihn destoangenehmer zu machen a). Es schriebdie Üppigkeit sich von den Griechen her,welche dergleichen Wein auch Myrrbi-niten nannten b), und zwar solle ctsonderlich denen zur Stärckung dienen,welche dergleichen zu ihrem liederlichenLeben nöthig hatten , als wozu ihn
selbst
HAd«
(iPoeC
0 1
jjilik
jfjlM
läuft
0
1 Öt 1
!«,W
Oljupi
SiiAfl
«1
Hi Her
.Si»
tyin