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ter zu werden wünschten, als die RheaSiluia von ihm gewesen, oder sie auchso fruchtbar zu seyn verlangten, als dieErde im Martio ist ; oder weil der Innoni Lucinx den 1 Martii ihr Tempelin den Esquiliis eingeweyhet worden,oder endlich weil Mars der llunouis , alseiner Vorsteherin der Ehen, Sohn war e).
a) Ouid. Faß. III. v. 22p. ßqq.
b) Macrob Sät. lib. I. c. /2.
c) Plaut Mil. AB. III. Sc. 2. v. pö.Suet. Vefp. c. ip.
d) luuenal. Sät. VIIII. v. 23- Mar-tial. lib. V Epigr. §/. v. jo.
e) Ouid. 1 . c. Strüv. Ant. Rom. c. p.p. 4.04. Rostn. lib. IIII. c. 7. Kip-ping. Ant. Rom. lib. I. c. 20. §. 7.
MATVLA, ein pmc&Uitopff,war ein Geschirr, den Urin darein zulassen. Diesen hatten sofort mit bey ih-ren Gelachen die Sybariten, daß sie nichterst lange hinaus gehen durften, wenn siewas ankam a) ; dergleichen hernach an«dere nachthaten, allein einander solcheauch wohl an die Köpffe würfen b) ;oder doch daran zerschlugen c), wenn sieunter einander uneins wurden. Wennsolcher gereichet werden solte, schnipteman mit den Fingern d). Und wie der-gleichen unter andern auch von einemBüffels > Horne gemacht war e); alsohatte man sie auch von Gold und Sil-ber f); wobey itbod) Matula vornehm-lich für das Manns - Volck, wie Scaphi-vm für das Weibsen dienetr g).
a) Athen. lib. XII.
b) Aeschyl. <ts Sophocl. ap. eumd.lib. 1. c. 24.
e) Demosth. Orat. adv. Conon. Bu-lenger. de Conuiv. lib. III. c. 23.Pfeiff. Antiqu. Gr. lib. IIII. c. 36.
d) Pitisc. in Matula.
•) Bartholin. de Vnicornu c. 30. ap.Pitisc. I. c.
s) Vlpian. I. ettm aurmn.ff. de aur.arg. leg.
g) Eupolis ap. Pfeiff. Antiqu. Gr.lib. HU- c. 32.
MAVSOLEVM war eigentlichdas Grabmahl, welches die Artemisia ,Königin in C »rien, ihrem verstorbenenManne, dem Mausolo, erbauen ließ,und wegen feiner Pracht für eins der ehe-
mahligen 7 Wunder-Wercke der Weltmit gehalten wurde a). Es begriff s c [ 3ches 411 gug im Umkreise, war 21 Fußhoch und mit 36 Seulen umgeben DieSeite gegen Morgen hatte Scopas , diegegen Mittag Timotheus , die gegen A-bend Leochares, und die gegen Mitter-nacht Byaxis gehauen b). Es befandsich jU Halicarnasso c), und heißen vonihm alle prächtige Begräbnisse Maaß.Ita d).
a) Gell. lib. X. c. 28.
b) Plin. H. N. lib. XXXVI. c. ;.
c) Cic. Qu. Tufeul. lib. III. c. 32.
d) Pausan. Arcad. c. 26. ChevreauHiß. du Monde lib. VII. c. 3.
Mausoleum Augußi befand sich in derVHII. Region der Stadt Rom, zwischender Tiber undVia Flaminia rechter Handan dem Campo Martio a). Es standauf einem mäßigen Hügel, so mit Ge-wölben von weißen Steinen unterbauetwar, und, da es immer nach seinen Ab-sätzen, spitziger und spitziger zugieng,prxsentirte es eine Pyramide, auf deroSpitze die Statue des Augusti von Ech-te stund. Um und um war es bis obenhinaus mit stets grünenden Bäumen be-setzt b), und hatte hinter sich einen an-genehmen Busch mit lauter Meen zumSpatzier-Gehen des Volcks c), gegenden Campum Martium aber ein Thor,und auf dessen beyden Seiten 2 Obeli-scoz, jeden 80 Fuß hoch, davon dereine noch vor der Kirche Maria Maiorisstehet, als wohin ihnderPabst8ixcu; V.bringen lassen, der ander aber soll nochhinter der Kirche S. Rocht unter der Erdeüberschüttet liegen d). Es baute sol-ches Augustus noch selbst, da er dassechstemahlBürgermeister wäre), undzwar nicht nur für sich allein, sondernseine gantze Familie, die auch grossenTheils, mit unterschiedenen der nachfol-genden Kayser, darinne begraben wor-den sind. Vor nicht so gar langen Zei-ten hat man noch die Überbleibsel vonziemlicher Höhe davon unter den Nah-men Augußa i roie sie das gemeine Volckgenannt, zeigen wollen, auf die obenein Garten angelegt gewesen, wie solcheauch Alex. Daitatus samt der ehmahli-gen vermuthlichen Beschaffenheit mit
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