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halben presidircn mochten. Da abereiner von solchen Raths-Herren ab-gieng, wehlete das Volck in ordentlicherVersammlung, nach den meisten Stim-men, einen andern c). Wie indessennach der Zeit die Könige, Polydorus unbTheopompus , beyde wider die Messe-rn« zu Felde gehen mustem ordnete letz-terer deren 5, welche miklerweile, alsEphori oder Aufseher, der Könige Stel-le vertreten, und «hr bestes, als ihre Ra-the und Bediente, beobachten sollen.Wein es wäbreke nickt gar lange, soÜberhoben sich diese ihrer eingeräum-ten Gewalt dermassen, daß sie den Kö-nigen selbst Gesetze vorschrieben, und, dasie nicht folgeren, solche vor Gerichte zo-gen, ins Gefängniß steckten und hinrich-teten,bis endlich Lleomenes ihrer mäch-tig wurde und mithin sie wieder unter-drückte ö). Ohne gnberegte Obrigkei-ten aber waren auch zu Sparta noch die; Biäiai , so über die jungen Leute gese»tzet waren, und auch ihr eigenes Rath-Haus hatten e); die Ilarmosyni , so dieAussicht über das Frauen - Volck führe-ten, damit es sich sonderlich in der Klei-dung geziemend verhielt f); die Empe-duti , welche als aus die Vi-
ctualien und deren Verkaufsbestellet wa-ren g); die die auf Be-
obachtung der Gesetze sehen musten h) ;die aV®V** , deren einer allemahl ineiner oer eroberten Städte dasigen Stadt-Rathen pr*lidirfe, jedoch aber auch al-lemahl so viel Soldaten bey sich hatte,daß er allenfalls die Widerspänstigenzwingen kunte, mitbin so viel, als einSkatbalter oder Praesident solcherStäd-te heißen kunte i).
a) Vbbo Emm. de Rep. Laconum
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p. 20y.
b) Marsham. Cem.Cbron.Secul. XV.P- 4 S 3 -
c) Emm. /. c. p. 219.
d) Alex. ab Alex. lib. VI. c. 24. jyad eum Tiraquell. I. c. Mars-harn. /. c.Secul. XVII.p. $4f. Emm.I. c. p. 2S0.
e) Pausan. Lacon, c. n.
f) Hesych. ap. Emm. I. c. p. 288.
g) id. ibid.
h) Pausan. /. c.
i) Id. Arcad. c. f2. Raeot. c. 6, & 32.Emm. /. c.
Die Römer hatten anfangs ihre 7Könige nach einander von A. V. , bisA. V. 145, denen anfangs 100 Raths-Herren a), sodenn noch andere hun-dert b), und endlich auch das dritte, undalso in allem 302 affistirten c\ Nachdes letzten Königs, des Tarquinii Super-bi . Vertreibung aber erwehlere man rBürgermeister,als Häupter des Rarhs,und, da diese den Dingen allein nichtmehr vorkommen kanten, setzte man auchErectores ; folgendlich noch Quojiores,Censores, Aediles, auch wohl DiBato -res u. a. Woher denn gar manni 'fal-tige Obrigkeiten entstunden, als Magi-firatas ordinarii und extraordinarii ;patricii , plebeii und mixti ; maioresUNd minores ; curules und non - curu-les ; vrbani und prouinciales ; codicil-lares u. s f. Von denen
a) Liv. lih. I. c. 8-
b) Didn Halic. lih. II. c. 6.
c) Id. lih. III. c. /?.
Magijiratus codicillares waren , wel-che von den Kaysern durch ein Codicilldarzu waren gemacht worden, da siesonst von demVolcke, Rathe oder ihremCollegio erwehlet werden sollen.
Lamprid. Alex. Sev. & ad eum Ca-saub. /. c,
Magißratus curules waren die Bür-germeister, Praetores, Censores undAediles curules, welche befugt waren,sich der Sellae curulis zu bedienen, wel-ches ein Stuhl war von Elfenbein, denman auch auf einem Wagen setzen undalso darauf fahren kunte, dergleichensonst niemand, als nur besagte Leutesich anmassen durften.
Voff Eymol. in Curulis, s. Sella cu-rulis.
Magißratus extraordinarii waren,welche, nach Erfoderung der Umstände,ausser der Zeit und Ordnung erwehletwurden, dergleichen insonderheit der Di-Bator mit feinem Mngifiro Equitumwar ; item der Interrex , Prcej'eBusVrbis abjenfe tnagißratu ordinario, U. a.
Rostn. Antiqu. lib. VII. c. 2.
Magißratus maiores waren, welchein Comitiis curiatis erwehlet wurden,Kkk z derglei-