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Lande zu führen gezwungen worden, daer denn der Egypter Hciligthümer mit-genommen, und da erdeshalbcrvondenandern Egvptern verfolget worden, habediese das Nngewitter von weiterer Nach-setzung zurück gehalten. Es sey also sol-cher Moses wieder nach Syrien, als demehmahligen Varerlande der Juden, ge-gangen, habe den Berg Synam einge-nommen, eine besondere Religion ein»geffihret, und, damit sie der ansteckendenKranckheit halber den andern Einwoh-nern des Landes nicht verhaßt werdenmöchten, habe er seinem Volcke allen Um-gang mir ihnen verboten. Sein Sohnhabe Aruas geheißen, der Priester undKönig zugleich gewesen, welche Weisehernach die Juden immer behalten hat-ten f), und was der ungereimten, fal-schen und lappischen Dinge alle mehrsind, welche auch zur Einige schon lotephu5 gegen den Appionem, Buddeus11. st. gegen den neuen Schwermer inEngelland, Io. Toland, widerleget g).Indessen erwehletc doch GOkt diesesVolck für allen andern zu seinem Eigen-thumei allein, ob er gleich sowohl inE-gypten, als auch in der Wüsten so be-sondere Wunder vor ihnen that, daßman glauben sollen, wo sie Menschen-Verstand gehabt,sie würden nimmermehrvon ihm wieder abtreten können; dennochgeschahe solches so oft und viel, daß ersie endlich gar verwarf, daher sie auchbis itzo noch in alle Welt zerstreuet le-ben, und den meisten Nationen einGreuel sind; indessen aber sich doch nochmit der stolßen Hoffnung schmeicheln,daß sie noch Gottes Volck waren, wie-der ins Gelobte Land kommen, und nochHerren der gantzen Welt werden wür-den. Jmmitrelst aber musten die erstenChristen auch viel unter ihrem Nahmenleiden, dieweil sie die Heydcn für einer-ley mit ihnen hielten, und da z. E. dieJuden ihres Unverhaltens halber ausRom fortgeschafft wurden, traff es dieChristen immer auch mit h), da sie sonsthieselbst sonderlich in der Begionelrans-riberina ober auf dem Janiculo, her-nach aber auch auf dem Auentinowoh»neten i).
a) Gen XXVII1I, 3f .
b) Gen. XXXVII,
c) Gen. XI, 24..
d) Bochart. Pbakg.lib.I. c.i y. IV. c.38.
e) Tac. Hiß. lib. V c. 2. Jq.
f) Justin. lib. XXXVI. c.2.
g) Budd, Hiß. Eccl. V. T. P. II. Seß.
§- 12.
h) Sulp. Seuer. Hiß. Sacr. lib. II. c.gg,Suet. Claud. c. 23.
i) Borrich. Ant. Fac. V. R. c. 3. §. 3.Nardin. lib. VII. c. 11.
1 V D I C E S waren bey den Römernnicht, was wir itzo etwan Richter nen-nen, weil solche bey ihnen Pratoreshiessen; sondern ungefehr so viel, alsCommissarii , denen von einem Practo-re aufgetragen wurde, eine Streik-Sa-che zu untersuchen, den Ausspruch aberdem kra-cori, oder, wer sie deputirte,zuüberlassen a). Sie wurden aber dennerst nur aus den Raths-Herren erweh-lct; sodenn nach dem Lege Semproniaaus den Equitibus ; ferner nach demLege Seruiiia aus beyden Standen,ferner wieder allein aus dem Rathe, al-lein auch wieder nur aus den Equitibus;ferner nach dem Lege Plautia, aus demRathe, Equitibus und klebe znfamme,und was derAbwechselungen disfalls im-mer mehr waren b). Nach dem LegeSeruiiia wurden deren jährlich 450 er-wehlek, wiewohl auch solche Zahl nichtbeständig beobachtet wurde, nach wel-chem Gesetze auch keiner unter 30, undauch nicht über 60 Jahr alt seyn solte.Sie wurden hiernechst von dem kr-etorevrbano , oder auch peregrino erwehlet,da er ihre Nahmen zusamme in eine Vr-nam that, und sodenn die erfoderteZahldaraus zog, oder sie auch nach Wissenund Gewissen erwehlete, nachdem ervorher darüber geschworen hatte c).Doch machten sie nach der Zeit auch dieKayser aus d). Sie wüsten aber dennnach ihrer Wahl schwören, daß sie rechtund nach den Gesetzen urtheilen wollene), fassen bey ihrer Verrichtung 5 );ausser, daß sie doch wohl auch bey gantzgeringen Sachen stunden g). Sie wur-den anbey von den streitenden Parteyenbittlich von dem Praetore erlanget, daDie Bitte war: Preetor , indicem arbi-trumtte poßulo, vti des! als die auch die .
eintzeln Buchstaben: k. I. A. P. v. D.
beben-