9*7 DEN
testen Silber-Müntzen, welche von deni,Zehen und <es, aris denNahmen Hot, weilsie anfangs denos ceris oder 10 Aßes galta), und eben daher auch von decem , zchen,und as, ajfts, auch DecuJJis hieß b).Sonst helft sie auch Bigatus, undQuadrigatus von den Bigis und Qua-drigis, so darauf gepraget waren c), inder Teutschen Bibel aber wird sie inge-mein ein Groschen genannt 6), galtanbey, besagter Massen, anfangs ip As-ses, bis sie in dem ersten Panischen Krie-ge auf i6Aßcs erhöhet e), von dem Au-gusto aber wieder auf 12 Aßes gesetzetwurde f). Sie wird ingemein derDracbmce gleich geschätzt g). Ob wohlsonst, wenn man genau gehen will, derDenarius um etwas grösser, als dieDrachma war, indem aus einer UntzeSilber der Drachmarum 8, der Denario-rum aber nur 7 gepraget worden h) ; wo.gegen aber doch auch andere behaupten,daß sie deck viele aufs genaueste gewogen,und ingesamt auch r Drachmam, oderden achten Theil einer Untze schwer be-funden hatten i). Nach unserm Geldewird ein Denarius ingemein auf z guteGroschen geschätzt, so hoch auch in Neu-ligkeit dergleichen von dem Tiberio,wie auch Anronino Philosopho, wie siein hiesiger Gegend im Felde gefundenwerden, ein geschickter Gold-Schmidtam Werthe befunden hat, und da siedenn auf 16 Aste; gefetzt gewesen, müssensie diesem nach 4 Groschen und 4 Fleder-Maufe gegolten haben, da sie aber auf12 gekommen, auf z Groschen z Fleder-Mause gemacht haben. Ohne dieseDenarios von Silber hatte man auchdergleichen von Ertzte, deren 6000 einen8oliäurn machen Ic); wie auch von Gol-de, welche 10 Solidos von Golde, und,nach unfmn Gelde, zoSpec Thaler, ge-golten haben sollen I). In den tiefernZeiten hatte man Denarios nigros,so auch von Ertzt waren,
Und Denarios albos, ü'/’.istx Xcvkx, so einSilber-Geld waren, und endlich auchDenarios aureos, die aber einige mit denSolidis für einerley halten m), was aberersterer eigentlicher Werth gewesen,weiß man, wegen des grossen Unter-fcheids und mehrmahliger Aenderung
solcher Müntzen, nicht zu bestimmen,ausser daß ein Denanus bey den Frandsdoch 8 jetzige Creutzer gemacht, hingegenbey denParifern 30, bey den Angel-Each.sen und Normannern 20 auf eme UngeSilber gegangen sind n). 9
a) Victruv. libr. III. c. /. Plin. H. N
lib. XXXIII. c. 3. ' '
b) Vid. Decussis.
c) Vid. Bigatus, item Quadrigatus.
dj Matth. XX,
e) Victruv. ßj Plin. II. cc.
f) Lipf ap. Beuerin. de Ponder.Mensur, in Denarius.
g) Dio, Tacitus, Zonaras apud Be-verin. I c.
h) Cenal, Agricola apud emil. c.
i) Ricciol. Geogr. lib. II. c.t.
k) Vopisc, Aurelian. c g.
l) Caffiodor. lib. I. Epijl. /0 Sperling.(j Hotomann ap. Pitisc. b.t.
m) Hachenb. de German. med.Dis.X.%.,i.
n) Id. ibid. §. 16.
Denarius S. Petri , Ver S, PetetSiPfennig, war ein geistlicher Tribut, denman erst in Engelland, hernach aberauch in Teutschland, Polen, Franckreichu.s f. sammlctc, und nach Rom schickte.In Engelland führete ihn zuerst ha,nach andern, Offa, König der West-Sachsen, A.C. itiö aus grosser Andachtein, da man ihn Romeßot nannte, undvon einem ieden Hause gegeben werdenmuste, da nckder Geistlicher, noch Welk-licher davon frey war, und da es aucherst eine freywillige Abgabe und S. Pe-ters Almosen hieß, wurde es hernachein Muß, und kam anbey die Helf« fürden Pabst, die andere aber für die Kir-che der Engelländer zu Rom. InFranckreich gab man ihn auch von iedemHause, in Polen aber von jedem Kopfe,der aber nunmchro allenthalben abge-kommen ist.
Frcsn. Gloff. hat. in Dtnarius S.Petri.
DENDROPHORI waren, nacheinigen, Leute, welche das Holtz zuKriegs- Machimn herbey trugen »Iinach andern aber, wclcheHoltz aufFIol-sen herbey führeten, und sonst auch