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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
Entstehung
Seite
497-498
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(*jj . 'T y/

O l,)PIin. H.N.lib.XVIIIl. c. r.

# c) Ilidor. lib. XVIIII c. 27 -

ta/ d) Paullin. arfCytheriam, ap. Pitisc.

v in Byssus.

e) Tertull. de Cultu Fern. lib. II. c. /3.]. f) Ezech. XXVIJ, 7 -

* g) Panciroll. de Reb. inuent. deper-

y dit. & ad eum Salmuth. ap. Lund,

' lJ lud. Heiligth. lib. I. c. 3. Lund.

. l. c.

BYZANTIVS, f Byzantinus,f,; Ä v ßezant, f. Besant, war eine Griechl«

r> bedeutete in den Römischen Iudb8 & V_/ ciis so viel als Condemno a); wenn

" ial, it es sich nehmlich auf den Töfelgen fand,

1 MG welche die Indices in das aufgesetzteGeschirr oder Situlam warfen b). Es«MU daher Littera triflis c), und war» l: den Römern vor andern verhaßt d),W« wurde aber doch auch vormahls mit denrate K in diesem Falle verwechselt e).

Sr a) Vrlat. de Notis Roman, in C.

tm U b) Sigon. de lud. lib. II. c.n. Manut.

1 V : . i de Legg. Roman. c. r.sdü® 0 £ c) Cic. pro Mil. c. 6 ,

CU 5 i I d) Id. pro Rose. c. 30.iflfljf '; e) Schol. ad Cic. I. c.

C hieß in den Römischen Vornahmenl [ja;: so viel, als Caiusa), und dieses so viel,als Gaius b), wie denn auch das C inßl; Caius wie ein G vormahls soll ausge-u,' sprechen worden seyn c). Es soll aber^Eses Caius oder Gaius so viel, als rliU(,Ji oder riiof von yi, Sie Erde, seyn, und"ei*:! kinen bedeuten, der daher entsprungen^' mc 9 c 9 tn andere wollen, daß er soi. yji viel, als Gaudium patris heiße e), ver«ifji lNUthlich von ytMu , efferor, glorior.Ex Indessen soll solcher Nahme bey den.

wer» auch einen Land-Mann, der sichj jj, * . von der Erde nehret und sie mithin bau-il <t, bedeuten f), sonderlich aber doch den Kaysern unglücklich gewesen seyn g).

: Wurde solcher Buchstabe umgekehrt ge-

lchrieben, so bedeutete er eine Frauens-u ä- W.;, Person und hieß so viel, als Caia h).jjtlil!*) V rsat. de Not. Roman, in C. b) Scalig. de Cauff. L. L.cap.tf.c) Quinctil. lib. I. C. 7 .

Ü s

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sche Müntze; die aber auch unter denTeutschen mittler Zeiten sehr gemein war,und zwar auch noch, da doch dieselbenschon ihre eigene Müntzen hatten a).Sie war sowohl von Golde, als vonSilber b), doch weiß man nicht mehr,was einer oder der andere eigentlich ge»gölten habe.

a) Hachenb. Germ. med. Diff. X.§. 7 -

b) Fresn. Gloff hat. in Byzantius.

d) Scalig. I. c.

e) Valer. ap. Sigon. de Nom, Rom,p. /4.03. Edit. Godofr.

f) Alex. ab Alex. lib. V. c. 4.

g) Sueton. Calig. c. 60.

h) Alex. ab Alex. l.c. ad eum Ti*raquell. ibid. Sigon. /. c. p. 1413.

C ist hin und wieder so viel als ioo,weil es der erste Buchstabe in Centumist; allein es ist dieses falsch, und dieNota numeralis kein C, sondern dreyzusamme gesetzte kleine Linien L, worausdie Schreiber endlich ein C gemacht ha.den.

Mannt, ad Cic. Fam.lib.il. Epist.17.

Cellar. Orthogr. p. m. 3/.

CAB A DES war eine Art der Klei-dung bey den Griechen in den mittlernZeiten, welche vornehme und geringeLeute trugen, und, nach einigen, vonLappe, den Nahmen hat, nach andernaber von den Persern oder auch gar denAssyrern herkommen soll.

Fresn. Gloff. Gr. in K»ßäliCABIRI warm des Vulcani undder Cabirae Söhne, besondere Künstler,s. Lex. Mythol. in Cabiri.

CABIRI A waren ein Fest, wel«ches den Cabiris , sonderlich zu Thessa«lonich qefeyert wurde, und dardey sowohl Waffen-Läntze, als andere Tön«deleyen vorgenommen wurden a), wodoch solche nicht insonderheit dem Cabirogalten, welchen die Macedonier als ihrenbesondern Schutz, Gott verchreten b).a) Fasold. ap. Schcetgen. in Cabiria,b-) Lactant, lib. I. c. /3. n. 8 .

Q 5 CABVS,