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so erst niedergelassen werden muste, eheder Laust angieng b). Und, da manauch wieder stille stund, wenn man wie-der an solche Linie kam c), heist ßaxßltauch so viel, als der Anfang und dasEnde des Wettlauffs d).
a) Salmas. Exercit. Plinian.ap. Pitisc.in BaXßif.
b) Schol. adAristopb. Equit. A£f. II 1 I.Sc. I. v. Q.
c) Pollux lib.lll. c.30.
d) Salmas /. e.
BALUSTA war eine Art einesalten Werf-Zeugs, womit man Steinevon ico bis 360 Pfund a), in grosser Weite und mit solcher Gewalt werfen kunte,baß sie alles durchbrachen oder zerschnitt»- ifat terten, wo sie hinkamen b). Wie dennntlaiMie einem Juden vor lorapara der hal«beKopf bey nahe 3 Stadia, einer schwan-» W« geren Frau aber das Kind aus dem Lei-' «be auf ein halbes Skadlum weit damithinweg gerissen wurde c). Es bestundsonst aus Holtz und Seilen, und da eslos gicng, erregte die Geschwindigkeitauch wohl Feuer d). Jmmittelst suchteman sich wider dessen Gewalt mit vor-gehängeten rohen Ledern, starcken Ma-tratzen u. d. 9. zu verwahren e). DieErfindung davon schreibet man denPhöniciern zu f); iedoch wollen einige,daß dergleichen auch schon die KinderIsrael den Einnehmung des gelobtenLandes gebrauchet g). Die damit zuthun hatten, hiessen Ballistarii , wiewohlsolches auch Leute waren, die in denStädten auf gesamtes Gewehr dersel-ben in den Zeughäusern zu sehen hattenh), in den tiefern Zeiten aber so viel,als die Armbrust-Schützen heisseN,und mit zu der Arrnarura leui gerech-net werden i).
a) Lucill. ap. Nori. Cap. XVIII. n.ii>Victruv. lib.X. c.22.
b) Lucan. Uhr. III. v. 469, Veget,llb.llll. £.22.
C) Hegesipp. Bb. III. c. ii.
d) Ammian. lib.XXHI. 1.4,
e) Victruv. /. e.
f) Plin. H.N. lib. VII. c. $0.
g) Lydius de Re milit. libr. IlL f, /9,ap. °itifc. h. t.
b) Digest, ap. eumd. in Ballistarii.
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BALLISTEA, Grtec. BaXxlti*,waren lustige Lieder, welche man beygewissen Tantzen sung, dergleichen l-ntevanderen eins der Soldaten war:
Mille, mille , mille decollauimut,Vnus homo mille decollauimus,Mille viuat, qui mille occidit ,Tantum vini nemo habet ,
Quantum fudit j'anguinis a).
Der Nahme kömmt vom Griechischenwerfen, her, weil man dieArme darbey starck bewegere, wie dennauch noch das Frantzösisch« Ballet einTantz, eben daher feine Benennungführet b). Sonst hat man dcrglei«chen Ballisteon auch selbst in der Heil.Schrift c) .
a) Vopifc. Aurel. cap. 6. tty ad eutitCasaub. £j Salmas l. c.
b) Salmas l.c,
c) / Sani. XVIII, f &
BALNEA, Laver, sind von den Ther-mis darinne unterschieden, daß diese al»lezeik öffmtliche und sehr weitläusstigeDinge waren,jene aber sich auch inPrivar-Hausern mit befanden. Indessen such»tt man beyderseits ehedem so wohl sei»ner Gesundheit damit zu rathen a), alssich auch von Staub und Koch um soviel mehr zu reinigen, als man meistbarfuß gieng, und, sonst auch in denwarmen Landern wegen des Schweissesund dergleichen das Badens nöthig hak»ke b), zumahl die Leinwand und Wisch»Tücher nicht so sehr, wie ietzo, Modewaren c). Jedoch aber badete sichmancher auch nur aus Wollust. Im»mittelst wurden sie doch sorgfältig un-terhalten, und, da dergleichen sich nichtfanden, angeleget d), anbey aber beyallgemeinen UnglücksFällen zugehaltene), hingegen sonst auch ingemein mitStatuen und Seulen ausgezieret, wennsie schon Nuk für Libettinos dieneren,die Wände anbey mit Marmor und Ge»niahldcn f), oder mich mit muftvischrkkArbeit stafsiret g), Das Geschirr undselbst die Sitze, sonderlich in den Frauen»Badern, waren oft so gar von Silber ii),wiewohl sich erst Mannsen und Weisst»unter einander badeten, bis der .^ayfecHadrianüs wolle, daß iedeS Geschlechtallein seyn ftltt 1), welches aber doch
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