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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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447-448
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B A A

447

f) Lund. l.c. cap.it.

AZIZVS war bey öm Phoenici««so Viel als Hercules.

448 | /j/i

Kipping. Antiqu.Rom. libr.I. mt '

§ 9 -

Azymorum festum, f. Festum.

B

B AAL, Gr. b *« a , b « a , bJa, heist ek«gentlich ein Herr a) , und war un-ter seinen unterschiedenen Beynahmenein Abgott vieler MorgenlandischenVölcker, wenn man auch annimmt, daß"Am, und Zivf, alleseinerley gewesen b), wird aus ihm nocheine viel weitlaufftigerevermeynteGott-heit werden, die aber doch wenigstensunter dem Nahmen Baal fast alle aufSie Sonne deuten wollen c), jedochaber Baal auch ingemein Iuppiter über-setzen d).

a) Marsham. Can. Chron. Sacttl. I.pag, 33. Goodwin. Mas. fcs Aar.lib.il II. c.j. §.t.

b) Nonn. Dionys. lib.XXXX. V.30J.c) Goodwin. /. c. cap. 2. §.4. Mir.

Lex. Antiqu. Bibl. in Baal.d) Sched. de Diit Germ. Syngramm.I. c.

Baal Babylonius, f. Belus.

Baal - Beritb war ein Abgottder Sichemiten a), und da Beritbso viel, als fedus oder ein Bünvnißbedeutet, will man ihn Lateinisch daherlouem foederatam, betn MÜN sich Mit ei-nem Bündniß verbünde»/ nennen b).Die Juden wollen, er habe die Gestalteines männlichen Glieds gehabt c);noch andere aber meynen, er habe denZunahmen von der Stadt, Berytb, zwi-schen Sidon und Babylon d), woher diedie Juden dessen Verehrung angenom-men : allein am richtigsten ist es wohl,daß er so viel als ein Gott der Lündsniffe und mithin so viel als der Griechenfrvi seyn sollen e).a) lud. VIIII, 33.

b) Goodwin. Mas & Aar. lib. ////.

c.3. §. 8 .

c) Talmud, apud Mir. Lex. Antiqu.

Bibl. in Baal-Berith.d) ßocharc. Geogr. P.II. lib. 2. C. //<ap. ewnd. l.c.

| 31 MJ

e) Budd. Hiß. Eccl. V. T. Tom.!Per. II. Seif. 2. §. /7.

Baal-Peor war insonderheit ein Ugott der Moobiker und Midjaniter, md.cher seinen Beynahmen von dem LergePeor führet, auf dem er seinen Tempelhakte, als daher solcher auch Betb-Pm ,das Haus des Peors genannt wird j),Cr wird ingemein für einerley mild«Heyden Priapo gehalten b), dessen ÄI.ehrung aber vornehmlich darinnebejlan.den, daß man ihm den Hintern zugekchret und einen streichen lassen c); »duauch gar einen Haussen vor ihm hinge-setzt d )f. Wogegen andere aber ihnlieber für den Plutonem, oder lomStygium ansehen wollen e); allein ambesten ist es wohl gethan, daß man sage,es sey ein Abgott gewesen, der aus iwBerge Peor verehret worden, im übrigenaber unbekannt sey f).

a) Deut. III, 2g. & Goodw. Mof ijAar. lib. III. c.3. §.3.

b) Hieronymus , Ar. Montanus,Andr. Masius, alii ap. Budd. Hiß.

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c) Iud®i ap. Hottinser. ad GooJw- !f®l.c. ' ®ett(t

d) R. Sal. Iarchi ap. Budd. /. c.

e) Ap. Budd. l.c. ex P f.CVl, t8

f) Budd. l.c.

Baal - Sebub , Gr. Bttxlyßiß , wüt ei»Abgott derer zu Ekron a), welcher denNahmen nach so viel, als Dominus Ma-fia oder auch Dominus Muscarum ge>heißen, ersteres, weil er mit einem Flie-gen-Kopfe gebildet worden b); das an-dere, weil er die Fliegen, von welchendas Land geplaget worden, vertriebenhabe c); wogegen andere durch dnMuscas auch die übrigen Teufel verste'hen, und aus ihm also Dominum Dr-inonum oder einen Obersten der Teufe«machen d). Wenn er aber auch Bani-Sebul oder Gv. ß«A$/»#A genannt Wirbel/

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