4vk
A T R
A T R
401
na,'
V| p.t;
xxv. t ,
&ILÜ
•fititU
4 . 1 , 1 ).);
Xträun.
1-, fi'
mt*;
ita
Ätcy
aaktt •
0«b>*’
tri*
it. i' ;Idg as “ 5ai<lr r;,
[iii“
1*^:
4 »
yy
'M 315 ; 1
-t-H
V'.i
*
r
groß gewesen seyn , in seinem Begriffeaber hernach auch den Tempel selbst ent-basten haben tönte, wie ihn denn aufsolche Art auch Hr. Hofmann vorstelletg). Wobey er dennoch auch gar wohlauf der mittäglichen Seite um ein gutesbreiter als auf den andern gewesen seynkan, so, daß der eigentliche Tempel nichteben mitten auf dem Berge Moria, son-dern mehr gegen Mitternacht gestandenhaben darf. Wie denn auch viele wol-len, daß solcher Vorhof eben am breite-sten gegen Mittag, schmähler gegenMorgen, noch mehr gegen Mitternacht,und am scdmählsten gegen Abend gewe-sen styl,). Indessen war er doch über undüber mit schönen bunten Marmor gepfla-stert, um und um aber mit schönen Gal-lerten auf der äusser» Seite umgeben,davon die gegen Mittag einen dreyfa-chen Spatzier-Gang gab, und also aus4 Reihen Seulcn bestand, deren zu-samme 162, und rede Ellen hoch wari). Mitten auf diesen Gallerten hin giengnoch eine, welches denn eine Höhe mach-te, daß, wenn man von da bis herun-ter in den Thal unten am Berge sahe,einem das Gesicht vergieng st). Und dasie also doppelt hoch , 500 Ellen lang,und 52 Ellen breit war, war sie über-aus prächtig anzusehen. Die andernz Gallerten halten nur z Reihen Seu-len und also doppelte Spatzier-Gänge,waren aber doch auch 30 Ellen breitund 2; Ellen hoch, anbey von weissenMarmor, und jede aus einem Stück ge-hauen. Oben auf den Gallerten oderHallen herum waren Geländer, damitniemand von da herunterfallen kunte,und giengen durch sie in allem ; Thore,nehmlich 2 an der Mittags - Seite undeins durch lebe der andern dren I), durchwelche man über hohe Drücken von Sei-ten der Stadt herkam. Von aussen her sollum diesen Vorhof noch eine Breite von50 Ellen gegangen seyn, welche aus denäussersten Enden des Berges herum miteiner Mauer 6 Ellen hoch und 6 Ellenbreit eingefasset gewesen, daß niemandüber den Berg hinabstürtzen können rn).Allein, wo der Raum darzü hergekommen,sicher man nicht. Gegen den Tempel zugber war, nach einigen, eine Mauer von
-x
Marmori Elle hoch, und auf dieser einungcmein künstliches Gitter von Holtz2 Ellen hoch, mit vielen Sculgcn ingleicher Weite von einander darzwi sehen,an welche Griechisch und Lateinisch ge-schrieben war«W^ ua»» «’«•«< tS«V* ; fern Fremdling soll hie-
durch in da» heilige gehen n)! wel»ches denn eben die Scheide-Wand ge-wesen, welche dieHeyden vondenJüdeaabgesondert 0), allein billiger auch vonSteinen und nicht von Holtze gewesenzu seyn geglaubet wvd , weil sie vomloscpho $■'vipxxTot a Ohm genannt wirdp); indessen durch selbige, und alsoweiter in den Tempel hinein kein Heydekommen durfte, wo er nicht sein Lebenverlieren wolte. Von dieser Scheide-Wand oder Gegitter aber war rings umwieder ein Platz iO Ellen breit, so dieVor - Mauer oder das Antekmralehieß, worauf eine Mauer etliche Ellenhoch kam, so den Tempel mit seinenVorhäfen umgab q), so besonders wa-ren die Heyden davon ausgeschlossen.
a) Reland. Äntiqu. Hehr. P. I. c.8. § 9.
b) Lund. lud. Heiligth. lib. II. c. 27.». 3.
c) Hofmann. IntroduB. in Letf. N. T.c. 39. §. u-
d) Lighfooc ap. Hofmann. /. c.fig. adpag. f20.
e) Middoth ^'l’Empereurö'/». Lund.I. c.
f) lofeph. Antiqu. lib. XV. c. /4. &de B. I. lib. VI. c. 6. Reland. Pa-hestin. lib. III. in Ierusalcm, p. 8f3.
g) Hofmann. I. c. tsf fig. adp. p8.
h) Maimon.^Leo iuda aliique ap.Lund. /. c. n. 7.
i) Lund. I.c. n./2 .ij. 14. ^Iken.^»-tiqu. Hebr. P. I. c. 8 . §. //.
k) Lund. /. c. n. 13.
l) Id. /. c. n. 2t.seqq.
m) Id. Cap. XXVIII. n./.seqq.
n) Goodwin. Mus. Aar. lib. II. c. 1.§. 20.
o) Ephef. II, 14.
p) lofeph. 7 . c.
q) Lund. /. c. cap. 26. n.4.feqq.
Atrium lsraelitarum , Vorhof der
Männer oder der Isiaeluen, war ei-ner der innern Vorhöfe des Tempels zuN 5 Jerusa-