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A C R
ACT
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e) Joseph. Antiqn. Itb.XIlLl.iK
f) Id. de B. I. lib. V.c.13.
g) Id. ibid. c. 16.
h) Reland. Palaß. lib. III. in Ierusa-lem, p. 8fj.
i) Hosmann. l.i.
k) Sigon. da Rep. Ebr. lib. 1 . c. 6. &Hosmann. /. c.
ACROAMA war eigentlich eineMusic bey Tische, da vornemlich einigeKnaben drein fangen a). Jedoch kames auch wohl nur auf ein Lesen oder Her-sagen sonst angenehmer Dinge an b),nach dem als von
ich höre, so viel bedeutet als etwas, dasman mit anhöret» und zwar heisset solchesAcroama auch selbst eine Person- so dawas singet, liefet, oder hersaget, undmithin nicht nur Musicos , und Lesto-res, sondern auch histriones, aretalo-gos, ridicularios U. d.g.
a) Suet. Auguft. c. 74. & ad eum Tor-rent. /. c.
b) Corn. Nep. in Attic. c. 14.
c) Plin. lib. VI.Ep.31. & adeutnCeUlar. I. c.
ACROBATICA sc. machina watin den Schau-Spielen eine Machine, aufder man in die Höhe steigen kunte a).Sie soll daher 2 Seiten-Höltzer mit an-der» der Qvere gehabt haben b), dahersie unsern Leitern so ziemlich gleich gewe-sen seyn müßte. Ob es aber doch nichtauch eine Art der Steltzen mögen gewe-sen seyn, stehet dahin, weil zum wenig-sten axpßarta so viel heißt» als summissedum digitis , item superbe incedo.
a) Gyrald. de Poet. Dial. VI. p. 33s.
b) Bulenger. de Theatr. lib. 1 . c. 22.ap. Pitisc. b. t.
ACROCHIRISMVS wak eitttArt eines lustigen TaNtzes, indem manmit den Spitzen der Finger allerhandsrltzame doch künstliche Gauckeleyen zu-sammen machte, da sonst kein Theil desLeibes mehr mit den Fingern berühretwerden durfte a). Jedoch scheinet esauch vielmehr eine Art des Ringens ge-wesenzu seyn, da man nur mit den Han-den einander zu schaffen machte, "unddas so lange, bis einer nicht mehr kun.te b), in welcher Kunst denn es sonder-
lich ehedem 8ostratus, ein Sicyonier,soweit gebracht, daß man ihn auch nursclstechthin oder wie andere
setzen uxwzrhr,, genannt hat c), deraber auch einen Gegner sd anfaßte, daßer ihm die Hände zerknirschte und nichteher gehen ließ, bis er nicht völlig ver-lohren gab d>.
a) BacC. de Thermit ve't. c. 7. Lau.renfci Polym. lib. ////. c. 8. ap. Pi-tisc. in Acrochirismus.
b) Pfeiff Antiqu. Grac. lib. II. c. 41.
c) Pausan. Eliac.poß. c.4.
d) Süidas in *A
A CROCO L1A war ein Essen Mder Abendmahlzeit, so von den äusserstenGliedern, als den Füssen, Ohren undMäulern der Opfer-Thiere zugerichtetwurde a), und mithin unsern so genau«,ten Gallerten nicht gar ungleich seynmochte. . .
a) Bulertger. de Conuiv. lib. II. c.3. ap.Pitisc. in Acrocolia.
ACROSTOL1A waren ZieratheilNn den Vorder-Theilen der Schiffe, diebald einen Kopfvon einem Thiere, baldeinen Schild, bald einen Helm u. d. gl.vorstelleten a), und auch an den heutigenSchiffen noch nicht ungewöhnlich sind,obwohl sonst deren größte Zierathen itzoan den Hinter-Theilen zu ersehen sind.
a) Scheffer. de Milit. nov. lib. II. c. 6.Calcagn. de Re nattt. c. 13. ap. Pi-tisc. in Acrostolia.
ACR0TBR1A waren kleine Sen-ken-Stühle, so auf beyden Seiten un-ten an einem Giebel, und auch mittenoben auf solchen, oder auch sonderlich ei-nem itzo fo genannten Fronton gescyctwurden, um Statuen von Stein oderErtzt darauf zu setzen a). Man nennetsie itzo Giobel-Finntn, und weisen allevollständige Bau - Bücher, wie man fitkunst-mäßig angeben solle,
a) Saltnaf. ad Spart. Pcficiiti. c. /K
ACTA DIVRNA oder publica watein schriftliches Verzeichnis alle dessen,waö in der Stadt Rom mcrckwürdigeSvorgieng. ES waren also gewisse Leutedarauf bestellet, und wurden in dieselbez. E. die Comitia, öffentlichen ludicia,Bestrafungen, errichtete Gebäude, vor-nehme Geburten, Ehen, Ehescheidun-
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