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cepta facis decem ? 2 (tun?. facio tt.f.W.und wurde sodann dergleichen Geld-Postin die T abulas acceptae pecuniae mit ein-getragen.
L.j'ane. Jf. de acceptilat. Brisson. deForm. lib. VI. Cujac. Obj'erv. lib. Vc. 36. ap. Pitisc. in Acceptilatio,Rostn. üb. Vllll. c. /. Sigon. delud. lib. I. c. f.
ACCIPITER, der Habickr, ge-hörete bey den Jüden mit unter die un-reinen Dögel a). Hingegen, da er janicht ingantzEgypten, wie einige vorge-bcn b), göttlich verehret wurde, so gescha-he es doch sonderlich von den Tentyri-ten , einer Egyptischrn Nation c), undzwar darum, weil er das Land von denSkorpionen und andern Ungeziefer sau»bere ä); wogegen ihn die Coptiten, soden Crocodil verehreten, als dieses Feind,zu creutzigen pflegten, und zwar stellcteder Crocodil bey den Coptiten das Was.ser, der Habicht aber bey den Tentyri-ten das Feuer vor e), welche beyde Ele-mente sich denn freylich nicht mir einan-der vertragen, und mithin den Egyptern,die sonderlich an dergleichen hierogly-xliischen Bilder-Wercken ihr Vergnü-gen hakten, solche Verehrungen zu un-ternehmen, Gelegenheit gegeben haben.
a ) Lev. XI ,
b; Strabo lib. VII. Marsham. Canon.
Cbron. Sacul. VI 1 II. p. 163.
C) Aelian H.A. lib.X. c.24.
d) Diod. Sie. lib.I. c.87.
e) Aelian /. c.
ACCLAMATIO war ein starckesund lautes Aus-und Zuruffen vielerLeute mit einander, und das entwederaus einer Freude oder Verwunderungüber etwas, oder auch aus Zorn, Wi-derwillen undRachbcgierdc. Beyerste-rer Art klatschte inan »igemein auch mitden Handen darzu a); bey der andernhingegen stampfere man auch wohl zu-gleich mit den Füssen auf die Erde, odermachte doch sonst eine Gcberde darzu,woraus der Widerwille und Verdruß de-sto mehr abzunehmen war b). Also rüs-te malt aus Freuden bey den Verlöbnis.s«n aus Feliciter c) ! ober Quecres rehevortat d)! ober üiibenevertäutes. Fcr-tw bey den Hochzeiten Ibalaßo 5)! oder
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Hymen , 0 Hymenaee ! oder o Hymemet ’Hymen! oder loHymen Hymenaelog)!Die Bürger thaten dergleichen, wennihnen ein Congiarium gegeben wurde l>),die Solüarcn aber,wenn sie einen zum Im-perator crklareten, da sie schrieben: DUte feruent Imperatori)! oder wenn sie in jdie Schlacht giengcn, da sie rufren Vißo- >ria k)/ Sodenn wenn sie den Sieg erhal-ten 1 ), oder wenn sie im Triumphe ein-zogen, da sie rufren /0 7 Viumpbe m)/Also thaten es auch die Gelehrten, wenneiner eine Rede hielt, oder was gefertigtesvor.und ablas, da sie schrichen Benefopraeclare! Belle tfsfijliue n)/ obcr/W-cre, bene , praeclare o)! oder Unter vielenandern Arten sonderlich auch c»q>S f p)!Allein vor andern waren die Acclama-tiones des gesamten Raths sonderbar,da diese sonst aller Welt fürchterliche Po-pantze fv weit in der schnöden Schmei-chelet) gegen die oft nichtswürdigen Kay>ser verfielen, daß sie mehrmahls kein En-de in ihren Acclamationcn finden kirn-ten. Also schriehen sie z. E. dem Claudiozu : Augujle Claudi , Dii te nobis prae-jient / (und das wurde 60 mahl wieder-holt) i Claudi Augufle, principem, qualistues, femperoptauimus! (wiederholt40Mahl) ; Claudi Augujle , te respublicarequirebat ! (wiederholt 40 mahl) i Clan*di Augujle, tu frater, tu pater, tu ami-cus, tu bonus Jenator, tu vere princeps!(wiederholt 50 mahl); Claudi Augujle,tu nos ab Aureolo vindica ! (Wiederholt5 mahl) i Claudi Augufle, tu nos a Pal-myrenis vindica ! (wiederholt 5 mahl);Claudi Augujle, tu nos a Zenobia Cf aViäoria libera! (wiederholt 7 Mahl)>Claudi Augujle, Tetricus nibil juit!
(Wiederholet 7 mahl) q). Und hierbei)war denn einer, der ihnen die Formelge»vorsagte, welchem es die alten Kerl, wiedie Jungen in der Schule, denen einSpruch vorgebeket wird, nachsagten, undzwar alles noch darzu in seiner besondernMelodey, daß es mehr gesungen, als ge,ruffen heissen kunte r). Jmnnttelst blie-be dieses Unwesen nicht nur in weltlichenDingen, sondern riß endlich auch in derKirche ein. Wie denn, baz E. Augustinusseiner Gemeine den Eradium zu seinemNachfolger vorschlug,dasVolckaufdcs-
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