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ihrige est gar schlecht gethan haben, er-hellet selbst schon aus der Bibel mitd).
a) Lightfooc. apud Rechenb. Hiero -
lex. in Academiae Leuitarum.
b) Reland. Antiqu. Vet. Ebr. P. II.c. 7. tz.;.
c) Id. /. c. cap. 7. §. 24.
d) 2 Reg. XXII, jo. Ezech. XXII,26. Cfc.
ACANTHVS war ein Purpur-Streif, welcher als eine Borte untenum die Kleider herum gcnchet wurde a).Jedoch scheinet es, daß dergl. Acanthiauch von Golde gewesen b), und habensie den Nahmen wegen ihrer Flexibili-tät von dem Gewächse dieses Nahmensc), da sie sonst auch inglcichcn
qeheisscn haben sollen d).
a) Hefych. in ÄxztQos , & Salmaf adVopisci Aurelian. c. 46.
b) Virg. Aen. lib.I. v. 44p. clariusqueSalmaf /. c.
C) Sero. ad Virg. I. c.
d) Salmaf l.c.
ACATHISTVS warin der Grie-chischen Kirche ein Lobgcsang, welcherder Jungfrau Marien, wegen dreymah-lige? Erhaltung der Stadt Constantino-pel, die gantze Nacht durch Sonnabendsin der fünften Fasten-Woche also ge-sungen wurde, daß gesammtes Volck dar-bey stehen muste a). Er hat mithin denNahmen von a priv. und id) se-tze, weil anberegter massen sich niemanddarbey niedersetzen durfte.
a) Frefn. Glojf Grac. in Axclöts-ns.
ACATIVM war eine Art eineskleinen Schiffjeugs, und eigentlich nichtvielmehr, als was wir einen Kahn neu-neu, alS wofür man im Lateinischen auchnur das Wort Scapha setzet a), wogegenandere schon ein Fischer-Schiffdarausmachen b), und die dritten legen ihmgar noch 2 Ruder zu c). Indessen be-deutet es doch allerdings ein kleinerSchiff, als war, welches aberselbst dennoch, dem Nahmen nach, vonnur ein Schiff bedeutet, das mitStangen oder Rudern fortgetrieben wur-de, oder auch von *V7>>, das Ufer, weiles sich nicht in die See getrauen durfte,und daher sich nur nach den Ufern hieltd). Indessen aber war Acatium auch
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nur das mittlere grosse Sergel in einemSchiffe, wie Epidromos , der Grösse nach,das mittlere, sonst aber der Stelle nachdas hinterste, ßolon aber das kleinste,iedoch der Ordnung nach das erste, alswelches vorn aufder Fror» eines Schiffsaufgespannet wäre).
a) Suer. Cafe. 64.
b ) Suid. in AxxTtoi.
c) Thucyd. ap. Gyrald. deNatiig. c./S.
d) Gyrald. l.c.
e) llidor. Origg. lib.XVllll. c.3.
ACCA LARENTIA, oder,wie
auch andere schreiben, Laurentia , wardie Frau des Königl. Hirtens, Faustuli,der den weggesetzten Romulum undRe»mumaufhub, und mit ihr erzog. AlskauKuluz hernach starb, Rornulu; aberKönig geworden war, schantzete er ihrden Gar urium, einen reichen Luscicr,zu,und, da sie von diesem ein grosses Ver-mögen erhielt, den Romulum aber dar«gegen wieder zu ihrem Erben einfttzete,verordnete dieser, daß ihr jährlich zu Eh-ren ihre Feste und Parentalia gehaltenwerden sollen a). Andere schreiben, daßsie eine gemeine Gurrifane zu Rom ge-wesen, und durch ihr schönes Betreibenso viel erworben, daß sie bey ihrem Ab-leben dem Römischen Volcke den AgrumTuracem, Semurium, Lincerium undSoiinium vermachen können, wofür sieihr prächtiges Grab und jährliches Festerhaltqi habe b). Andere erzehlcn dieDinge noch anders, vermengen aber auchingcmein zwo Accas, als die Laurentiamund Tarratiam mit einander c). Siehe anseinem Orte Laurentalia , item Lex. My-thol. in Aeca.
a ) Macer ap. Macrob. Saturn, üb. I.c. 10.
b) Cato ap. eumd. I. c.
c) Gell. lib. VI. c. 7. & adeum Thy«sius & Gronouius /. c.
AGGAL V8S AHOwarrhcmalseine Strafe für die Huren und Huren-Wirte in Franckrcich, da sie in ein ei-sernes Gegittcr gesperrct, und also iusMeer bis unter ein Schiffhinunter ver»sencket, iedoch ohne, daß sie ersoffen, auchwieder heraus gezogen wurden. Es solldiese Strafe noch zu öourdeaux üblichseyn 2 ). Zu Marseille hielt man fast
ebey