z6 Zugabe.
würdest du noch unvergleichlich schlechter und 4"muthloser leiden. Sey versichert daß deinKreuz, wie es auch immer aussehen mag,endlich süße Früchte der Herrlichkeit zum Lobe jGOttes tragen werde. — Die Eigenliebe will ^gerne leiden wie ein Held; um diese aber zuzerstören, läßt dich der HErr jetzt leiden wie ^ein schwaches Rind. Sey denn immerhin > ^ein schwaches Kind l. Schwester. Das Kindwill gerne, dem Vater zu lieb den Pack tragen;aber ach! es kann nicht; und damit fällt es .dann vor Ohnmacht, mit seinem Pack, dem ^lieben Vater in die Arme: also mache du es'"auch; der HErr wird dich aufnehmen. M
XXVIII. «'
JEsus ist der Hirt, der Gute, der mich
Wurm, sein Schäfelein M
Nährt mit seinem eignen Blute, und führt in
sein Herz hinein, tzn. tz
Da ich, außer Ort und Zeit, leb in seiner w H
Ewigkeit. W-,
XXIX.
Daß du unter den langwierigen LeidenKleinmuth, Verdrießlichkeit und andere furch-terliche Vorstellungen erführest, das ist nicht izchzu verwundern; auch dieses gehöret mit zum HniKreuz. GOtt liebet dich dennoch. Du bist Miso wenig von ihm als von seinvn Kindern ver- ^laßen. — — Wenn man so im Dunkeln
wandelt,