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Bd. 2 = Th. 4 (1799)
Entstehung
Seite
397
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Anhang. zy7

Hk, l zwar auch von dir: weil ich aber befürchte,daß die elende Sache des bewußten Freundesdich zu sehr einnehmen, Niederschlagen, und^ dein Gemüth verdunkeln möchte; so erinnerehierdurch nochmals: Gewöhne dich doch wasmehr ans Vergessen, Fallenlaßen, undGOtt Anbefehlen, bei solchen und allen an-^ deren Gelegenheiten! Unser gute GOtt hatin allem seine Hand, sonderlich bei denen,O ! die ihm angehören; ihnen muß alles zumBeßten dienen. Der HErr weiß aus derL Finsterniß das Licht, aus der Noth die Freu-

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de, und aus der Schande, seines Namensgrößere Verherrlichung hervor zu bringen.Alles Zeitliche gehet vorüber, wie ein Traum.GOtt und die liebe süße Ewigkeit bleiben.In diesem so innigst gegenwärtigen Liebes-gott, und in seine süße friedensvolle Ewig-keit er senke dich, mit mir, meine Schwe-

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ster! In diesem Grunde laß all dein Trauernund Sorgen verschwinden, und deinenGeist sich ausbreiten, um dem Unermeß-lichen Raum zu geben. Halte kindlich sei-nen Wirkungen stille! Sey vergnügt mitallem, was er gibt oder nicht gibt: Er selbstund sein geheimer Einfluß werden dich so-dann allgemach zu einem Menschen nachGOttes Herzen machen. Aengsiige dichauch meinetwegen nicht, meine Tochter, esist mit mir ziemlich wohl, durch GOttes Güte.Krankseyn und Leiden ist ohnedem kein Un-glück. GOtt wird mich erhalten, so lang