z63 Geistliche Briefe.
thätliches Lob- und Dankopfer dem HErrn, D«und auch ihm allein und der Ewigkeit gewid-met! JEsus ermüde nicht, ihr Herz zu um- ^graben und zu bedüngen: zu umgrabendurch Wegraumung der Erde, damit die 7.Gnadensonne recht zur Wurzel kommen könne; ^zu bedungen durch stäten Einfluß seiner Fet- ^tigkeit des Geistes, welche denen verheißenist, die ihm im Gebeth und Glauben anhan-gen. Prov. 28, 2s. Dieß sey dann und bleibeunser aufrichtiger und unverrückter Schluß:Leben wir, so wollen wir dem HErrn leben,damit wir, wann unser Ständlein da ist,auch im Frieden dem HErrn sterben mögen. §Amen, JEsus!
Vielgeliebter Herr N. ich habe um so vielmehr geeilet, E. E. zu Dero Genesung zu »»dgratuliren, weil ich fürchtete, die GesandtenBabels möchten mir zuvor kommen. His- Hkias hatte den Ernst GOttes in seiner Krank-heit erfahren, und auch dessen Güte in der ^Wiedergenesung: flugs waren Briefe und ^Gesandten von Babel da, ihm zu gratuliren;wodurch des guten Mannes Gemüth ziemlich ^wieder in allerhand Lappereien gezogen wurde, ^die er doch in seiner Krankheit wohl nicht des ^Ansehens gewürdiget hätte. Jesaia 39. Meine ^eigene und anderer Erfahrung haben mich ge- ^lehret, daß diese Gesandten des Königs zuBabel gewöhnlich nach übersiandenen Krank- ^heilen sich anmelden, damit der auflebende ^Sinn nur geschwind wieder in die irrdische
Lappe- ^