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IV.THeil. iZ7ster Brief.
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Paulus hatte auch wesentliche Gnadenvon dem HErrn empfangen. GOtt hatteseinen Sohn in ihm geoffenbaret; (Gal. i,16.) Er war mir Christo gekreuziger; Erlebte nicht mehr, sondern Christus lebrein ihm. Cap. 2. Diese und mehr andereDinge waren wesentliche Gnaden, sehr weithöher zu schätzen als seine Offenbarungen.Nichts desto weniger hatte er darum keinenSatansengel vonnöthen; denn die wesent-liche Gnaden , die in dem Geist mehr unmit-telbar empfangen werden, sind, ihrer Naturund Art nach, zwar sehr beseligend, aber auchtiefvernichtigend, gründlich heiligend und alleTugend einflöffend, weil sie nichts anders sind,als die Gemeinschaft und der Einguß JEsuChristi, und seines Lebens. Mit den außer-ordentlichen Gnaden ist es ganz anders be-schaffen.
Aus dem Gesagten ist nun leicht der Schlußzu machen, wie man sich in Ansehung solcheraußerordentlichen Dinge verhalten müße.Ich habe schon vorlängst meine Gedankendarüber öffentlich entdeckt: (*) wiewohl ichdamals vornehmlich verstorbene Personen imAuge hatte, und dasjenige, so uns von der-selben Erfahrungen zu hören oder zu lesenvorkommt. In Ansehung derjenigen Seelenaber, mit welchen wir Umgang haben, istssoviel nöthiger, ihnen einzudrücken, daß sieD ; nach
(*) Siehe Weg der Wahrheit. 4te Edit. S. 175.