Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 4 (1799)
Entstehung
Seite
323
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IV. Theik. !Z2ster Brief.

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hat der HErr bis hierzu geholfen; gelobet fie-sem Name!

In der Welt wird es immer bedrängter,finsterer und gefährlicher, wehe denen, die,mit Herz und Liebe, auf Erden wohnen!O! wie mäßen uns, die wir aus dieser frem-den Welt heraus berufen sind, nicht alle diesejetzigen Umstände in der Welt (von Krieg, Erd-beben, Krankheiten, Schlafsucht beides derklugen und der thörichten Jungfrauen) mäch-tiglich aufwecken, unsere Lampen genau zu un-tersuchen , und bereit zu halten, zu der Zu-kunft des Bräutigams unserer Seelen. Wieso viel Schmutz und Koth, von Innen undAußen, und wie so wenig Oel des Geistesder Liebe würde sich, bei stillem Untersuchenan unfern Seelenlampen finden, als eine Ur-sache , warum unser Licht so schwachen undkleinen Schein von sich gibt.

Nun, es ist die Wahrheit; wir könnenS>uns selbst nicht geben, wohl aber durch Kothund Schmutz verhindern, wenn wir fremdeSachen einnehmen; und uns nicht abgeschie-!den genug halten. Nur dieses ist unsereDicht, daß wir durch gläubige Einkehr inunser Herz den finsteren Kräften entweichen,und dem ewigen Lebenslicht Raum geben,welches uns so unaussprechlich nahe im In-wendigen ist, und, nachdem es in diese Weltgekommen, nun so gerne einen jeglichen Men-schen erleuchten, in sich vergestalten, und zuM" iinem Licht in dem HErrn machen will:^ X - (Joh.