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IV. Theik. i26ffer Brief.
met. Und alles Vergnügliche und Stärken-de, das GOtt von Innen giebet, währetkürzer und nutzet weniger, wann ihr euch des-sen auch zu stark annehmet. Und eben daherkanns bisweilen entstanden seyn, daß, wennihr dergleichen an mich geschrieben habt,ihr euch dadurch einiger empfindlichen Gnadeverlustig gemacht. Das Eröffnen schadetnicht, aber die Annehmlichkeit. KindlicheUnannehmlichkeit gibt Friede auf Erden.Darum gefiel mirs wohl in euerm Brief, daßihr so gar bei unverhofften Fehltritten euchmöglichst suchet zu beruhigen durchs Beugen,Vergessen und Sehen auf IEsiim. Bleibet,mit GOtt, bei dem Kindersinne; denn imTroublen wirkt der Versucher. Im innerenFrieden wirkt und wohnet GOtt. Ihr spürt»s ja manchmal, wie gnädig der HErr mituch verfahret, und euch unverdient seinerzreundschaftsblicke würdiget. O einem sol-len GOtt nicht trauen, und sich nicht über-laßen, das ist Sünde!