IV. Theil. I2oster Brief.
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6e; anzustimmen: Bis hi eher hat derHErr geholfen! Nichr uns, nicht uns,sondern seinem Namen sey die Ehre!Unsere Loblieder klingen so am anmuthigsten,wenn sie fein aus Mol gesungen werden;da wir uns erinnern, daß wir im Leidenkeine solche Helden gewesen sind.
Ihr fraget in euerm Briefe: Wann wer-de ich doch einst stille leiden, und liebenallen willen GDrres? Diese Frage ver-gnügte mich, indem ich daraus sehe, wiedas Gemüth sich immer mehr ins Gleiselenke, um alles, was euch zustößet, anzu-sehen als Gd)rres Willen , und als eineSache, die ihr lieben müßet; und siehe, sogehets gut. Allein, an Eine Sache werdetihr nicht denken, daß nämlich auch das Lei-den der Natur, der Sinnlichkeit, und, mitEinem Wort, das Leiden des eigenen Lebensmit zum Willen GOttes gehöre, und alsoauch zu demjenigen , was ihr in so weit lie-ben müßet.
Ihr werdet sagen: das Leiden,, so auseiner Widersetzlichkeit entstehe, könne dochGOtt nicht gefallen. Die Widersetzlich-keit will GOtt auch nicht, aber wohl dieLeiden; damit die Widersetzlichkeit gebrochenwerde; und so muß es auch seyn.
Und, wann werde ich dann einst stilleleiden? Antw. Wenn die Widersetzlichkeitsinket, und das eigene Leben stirbet. Es sterbedie Natur ! Es lebe IEsus nur!
T Z Noch