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IV. Theil. n8ter Brief.
wir sind im Schifflein Christi: ihr wissets,daß wir allerhand Ungewitter zu erwartenhaben. Der beßte Trost ist, daß wir nochGesellschaft haben, und daß sonderlich JE-sus bei uns drinnen ist. Wirklich, wirleiden nirgend alleine. Wenn ein Gliedleidet, dann leiden sie alle; ja JEsus selbstleidet in und mit uns: daß ist je gewiß-lich wahr. Auf und in ihn sollen wir unsselbst, und unsere Lasten niederfallen laßen,und uns wie in seiner zubereitenden Handanmerken, ohne uns so viel mit uns selbst,und mit den Dingen, die uns begegnen, zubeschäfftigen. Wir gehören ihm zu, und erwill wohl die Sorge für unsere Sache aufsich nehmen, wenn wir ihn nur machenlaßen.
Ich sage dieses nicht nur mit Absicht aufeure Krankheit, sondern auf die übrige Be-drückungen mit einander. Bildet euch nichtso schwere Berge vor. Es wird gut gehen,liebe Schwester, laßt uns nur einmal unsereSorgen dran geben, und es ganz auf den^HErrn ankommen laßen; so wird er schonMen, was er kann.
Nun, ich vertraue zu GOtt, es werdemit eurer Krankheit von keiner wichtigenMlge seyn, wovon ich mir sonst einige Nach-richt ausbitte. Ich hoffe, euch in meinemarmen Gebeth zu fassen. JEsus stärke euchM seinem Einfluß und göttlicher Gegenwart!
Zweir. B. IV. Th. T Suchet