r^r Geistliche Briefe.
dem Gütigen, dem Weisen; alles ist ihneneine wirkliche Gemeinschaft der Leiden AlßChristi, ihre Portion aus seinem Kelch, daß Wsie seinem Tode ähnlich werden, und so- Wdann demnach auch erfahren mögen dieRraft seiner Auferstehung. (Phil, z, io.)
O! der HErr gebe Gnade, daß wirhinfür doch nicht so im Unglauben, sonatürlich und melancholisch die Dinge an-nehmen und leiden, die nach GOrres Handauf uns kommen, sondern im Glauben allesolche gute Gaben vom Vater annehmen,uns süß und kindlich schicken und bücken. ^Es muß durch den Weg hindurch. Werlebet, ehe er gestorben ist, der hat nicht das >lautere Leben Christi. O! es ist in unsMenschen vieles, das gebeuget, zerdrückt, Uzerquetscht, gesäubert und getödtet werdenmuß; weit mehr, als wir denken. Doch Mder HErr ist mit uns, der gnädig hilft und Miaushilft; unser Selbsthelfen nutzt nichts, d«Er kennt die rechte Freudenstunden, UHUnd weiß was jedem nützlich ist , rc. Am dHEnde werden wir doch mir Beugung und Kiaivergnügter Erkenntlichkeit sagen mäßen: Er k«har alles wohl gemache, Amen! z M
Dieses, lieber Bruder, was mir so un- Ivermuthet in Sinn und Feder kommt, sey Wsowohl dir und mir, als auch besonders den »achverschiedenen Patienten daselbst zum Gruß Nr»geschrieben, auch allen den übrigen lieben Be-
kann-