Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 4 (1799)
Entstehung
Seite
239
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Der 9yste Brief.

Utz Tröstlicher Zuspruch an eine todtkranke Freundinn.

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M Meine herzlich geliebte Schwester!

W schicke dir hiebei, auf Begehren, ein' i wenig Arzenei, welche der allein heilende. « Heiland zu deiner Linderung wolle gesegnet8 sepn laßen, nach seinem Wohlgefallen!

^ Meine Seele grüßet und segnet dich inM dem Namen IEsu, unsers gekreuzigten-W nigs der Ehren. Ach JEsu! das vestä-nge du! Ja es ist die Wahrheit: du ge-EU* hörest dem HErrn zu mit Leib und Seele;A« so laße denn auch den Eigenthumsherrn! mit Leib und Seel machen, was ihm beliebt.Hst dirs nützlich, dann stirbst du noch nicht.

, Sollt' es sich aber zum äußeren Sterben nei-ßchi gen, dann glaube gewiß, es sey also dasA ! Beßte für dich. O! bann überlaß dich,wenn es gleich im Blinden wäre, seinertreuen Hand! Verliere dich ruhig in diesetreue Hand, woraus dich kein Feind wirdreißen können. Vernichtige dich selbst, erwird dich erhöhen, durch den Tod zum Le-ben , aus dem Jammer zur Herrlichkeit.

Sollte es GOttes Wille seyn, daß dunoch vor mir hingingest, o! dann gehe hm> im