Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 4 (1799)
Entstehung
Seite
165
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IV. Theil. 67ster Brief. 16;

r P, schreiben kann; und doch bin mehr als gewöhn-ich ! lich mit Arbeit und Besuch besetzt, von Mor-W i gen bis zum Abend.

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Mit deiner anhaltenden Leibeskränklichkeit,als auch besonders mit deinen Versuchungs-anfällen Hab' ich berzliches Mitleiden: ich kanndir aber, liebe Schwester, in Ansehung die-ses Letztem versichern, daß du keine Ursachehast zu fürchten; denn dein innerer Willenimmt ja nicht Theil am Bösen, das dunicht thust, sondern mit Druck leidest. Dasioi. Sprüchlein der Lotterie sagt dirs ja schondeutlich. Es kommt aus dem Geblüt, undmuß dich demüthigen, aber nicht so stark be-unruhigen. Das gar zu große Fürchten undLärmen macht alles nur schlimmer. Vergißmöglichst, was im äußern Menschen vorgehet.Blicke mit Andacht auf GOttes heilige Ge-genwart, und laß es dir dazu dienen, so vielmehr aus dir auszugehen, und dich mit nack-tem Vertrauen in JEsum zu ersenken, daßer deine Heiligkeit und Stütze in dir werde.

" Wir nehmen öfters unvermerkt das von> GOtt geschenkte Gute zu unserer Stütze; da-^ von mäßen Versuchungen und Elenden unsabbringen. Herzenskleinheit gibt GOtt undD! - ruhiges Vertrauen zu GOtt. Was haben, ^ nicht fast alle Heiligen auch in diesem StückW erdulden mäßen, um bewährt und heilig zuM werden! Paulus, Armeila, pazzis, rc.M Daß du mirs entdeckt hast, war nöthig undM L z gut: