Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 4 (1799)
Entstehung
Seite
123
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IV. Theil. ;c,ster Brief.

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Menschen; er werfe sich weg als unwerth, undlaße sich als einen solchen getrost fallen in dieArme der ewigen Erbarmung und Liebe GOt-tes in Christo JEsu: so wird derselbe ihmgewiß die Seligkeit schenken aus Gnad.n,da er sie von ferner Treue nicht hoffen kann.JEsus sey seine einzige Hoffnung! der gebeauch jetzt alles Nöthige zum Leiden, wirke inihm alles Gute, und segne ihn ewiglich!Amen. Sollte ich, mir unwissend, je vonihm beleidiget seyn, so sey es rein vergeben undvergessen. Ich grüße ihn mit brüderlichemHerzen. Auch grüße ich brüderlich den N.,semen Krankenwärter, welchem der HErrauch bei dieser Gelegenheit die nöthige in- undauswendige Kräfte, Gnade und Segen ver-leihen wolle!

Daß du aber, mein lieber Bruder, so ent-kräftet, und nun auch wieder mit diesen neuenKrankheitsumständen der anderen beschweretbist, gehet mir recht nahe. Ich kann mirauch noch manches dabei vorstellen, so dunicht schreibest: auch weiß ich, wie sehr einenalles angreift, wenn die Natur so herunterist. -v! ich habe vieles darin erfahren, aberauch dieses, daß der Versucher einem zu sol-cher Zeit die Dinge auch düsterer und schwerermacht, als sie in sich selber sind, und unsgerne durch Unglauben und Schwermüthigkeitnoch mehr herunter macht. Laß uns auf dieallregirende Hand unsers lieben himmlischenVaters sehen, und uns in kindlichem Ver-trauen