- 1 »
chlü!
IV. Thcil. gyster Brief.
rrr
mr
Olm;
M,
>W
Din
M
»
iA-
« ffUö
!i»
ßP
> «czi-kBM' l"
erst alles Mangelhafte bei allen zeitlichen Ver-gnügungen ersetzet, und diese zum rechten Zielgeführet. Wie so leicht kann auch im vergnüg-testen Ehestand eine Trübsalswolke die ver-gnügliche Strahlen bedecken! Pa die Gottse-ligkeit allein das hinlängliche Mittel seyn kann,die weit anders tröstet als eine Geduld ausNoch. Bloß die Furcht einer bevorstehendenScheidung kann bei einem vergnügten Ehe-stände zu gewissen Zeiten einen starken Strichdurchs Vergnügen machen. Wahrlich gott-selige Eheleute wissen sich hiebei zu helfen; siesehen ihren äußeren Stand als vorübergehendan; sie kennen, sie haben was Dauerhafteres;sie sind einander im Geist- und Leiblichen zuGehülfen, und zur tröstlichen Gesellschaft aufder Reise: wird dann gleich endlich ein zeit-liches Band gebrochen, so bleibt doch dasBessere und das Ewige, nämlich ihre Verbin-dung mit AEsu, und ihre geistliche Verbin-dung unter einander in demselben.
Liebet dann, wertheste Freunde, IEsimivor allen Dingen! Liebet und lebet also untereinander, daß ihr ewig lieben, leben und ver-gnügt seyn möget! Also wünschet, mit vielerAngelegenheit und Empfehlung in GOttesgnädigen Schutz und Regirung,
Ew. Hochedeln,
ergebener Freund undDiener.
§
Dev
i
!