Geistliche Briefe.
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Umstande angesehen, sondern nur mit mög-lichster Ruhe und Vertrauen in JEsu geblie-ben! Es geschehe nun durch Loslaßen, Ein-sinken , oder nur durch einen Anblick desGlaubens; dann wüD er schon durch - undaushelfen, und auch diesen Sturm zu mehrererAbscheidung und Gründung gesegnet seynlaßen. Der Lh'.istenstand ist hier also be-rvandr: es muß ein Areuz das andre sa-gen. Siehe das 437. Lied. Dein BruderG. Tersteegen hat auch nicht immer fröhlicheTage gehabt: es rauschet vorüber.
Daß die sorgliche gefährliche Umstände dei-nes Vaters dir nahe gehen, kann ich wohlglauben ; auch mir war es empfindlich, undbeweget mich, ihn viel, obgleich in Schwach-heit, der göttlichen Erbarmung und Gnaden-bearbeitung anzubefehlen: denn dieses mußihm selbst, und dieses muß uns das Erste undWichtigste seyn, daß nur seine unsterblicheSeele durch bußfertiges Gefühl der Sündenzum Sündentilger gedrungen, und der ewi-gen Gnade in Christo theilbaftig werde,welche Gnade besser ist, als Gesundheit undlanges Leben.
Uebrigens wissen wir unweise Menschen-kinder nicht, was für ihn das Beßte ist.Kann dein Vater zu seinem Heil und GOttesEbren länger leben, dann vertraue ich, daßGOtt idn noch einmal werde aufrichten; ge-schieht solches nicht, dann legen wir billig dieHand auf den Mund, bethen an, und glau-ben,
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