IV. Theil. Zoster Brief. 77
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derHErr! daß er uns nach seiner Freundlich-keit bis hierzu geholfen hat, nach Seel undLeib; und daß er uns auch unter denLeibes-schwachlichkeiten träget, und zum Ziel fort-führet. Wir haben uns ihm ergeben; waser über uns verhänget auf alle Weise, ebendas ist das Beßte für uns, denn er kennetunfern Schaden. Wir sind dazu berufen,Kinder der Ewigkeit zu seyn. Hier reisen wiedurch, und laßen alles vorbei gehen. Liebund Leid, Bitteres und Süßes dieser Zeit istnicht der Mühe werth, daß wir uns dabeiaufhalten. Gefallen und vergnügen wirnur unfern GÖrr, und werden wir nurgefördert zum Ziel unserer Berufung,dann gehen unsere Sachen recht gut; cs magim übrigen mit uns bestellt seyn, wie es will.Denen, die also gesinnet sind, muß alles, jaalles zu ihrem Beßten Mitwirken.
Hat uns nun GOtt den reinen Sinn insHerz geleget, daß wir nichts anders verlan-gen, als ganz für Ihn zu seyn; und hater uns auch nach, seiner Barmherzigkeit inChristo, die Freimüthigkeit geschenket, daßwir uns zu ihm kehren mögen, ob wir gleichSünder sind: so laßet uns das Herzens-gebekh lieben und üben, damit wir unsermGeist zu seiner Ruhe verhelfen, und Gnadebekommen, unserm GOtt zu gefallen in die-sem Kreuzesleben!-
Ich grüße dich, liebe Schwester! undopfere dich dem treuen Heilande auf, als vor
seinem